Busfreaks-Logo

Busfreaks-Logo

Busfreaks-Server

  • 80 Prozent

    Das Busfreaks-Serverkonto

    Unser Server kostet Geld und jeder kann uns hier finanziell unterstützen.

    Mehr Infos gibts hier: Busfreaks-Club

Kontrollzentrum

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Busfreaks Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Survivor

unregistriert

1

Mittwoch, 26. Mai 2004, 02:06

Hi,

ich hab jetzt schon des öfteren gelesen, dass sich Freaks ganz normale PCs, inklusive Display, in ihre Autos einbauen. Frage: Reicht dazu ein ganz normaler Spannungswandler oder muss man da noch etwas zwischenschalten um eine stabile Spannungsversorgung zu haben?
Sollte man ein LCD-Display nehmen? Oder einen modernen Flachmonitor?

Wer hat Erfahrung mit sowas?

Ich hab vor mir auf jeden Fall sowas einzubauen.

LG

Martin O307

unregistriert

2

Mittwoch, 26. Mai 2004, 09:36

Hallo Suvivor,
ich habe mir lange Gedanken um sowas gemacht und bin mit meinem Konzept
nahezu fertig :) Ich habe das ganze mal zu Tastatur gebracht und an Sista gemailt, ich
hoffe sie setzt es nachher in die FAQ rein.

Also, Du kannst natürlich ein Notebook aufs Armaturenbrett legen und mit einem Adapter
ans Boardnetz anschliessen, aber das kann jeder :) Mein Ansatz geht zu einer fest eingebauten
Lösung, mit er Du sowohl arbeiten als auch navigieren kannst.

Zu deinen Fragen: Auch wenn es zunächst unsinnig wirkt, sollte man wirklich einen
12 auf 230V Adapter einbauen und daran den PC anschliessen. Der Wirkungsgrad bei diesen
Geräten ist mittlerweile sehr hoch, im Gegensatz zu DC-to-DC Konvertern, die dazu auch
noch sehr teuer sind.

Zum Monitor: Was meinst Du mit LC(D)-Display oder Flachmonitor? Also ein LCD-Fernseher
reicht nicht aus, es sei denn, Du willst nur Filme gucken. Ich würde einen normalen
TFT-Monitor nehmen, den kannst Du auch ohne Wandlung anschliessen, die Spannungsschwankungen
sollten ihm nach Aussage meines Händlers nichts ausmachen.

Tom Tom

unregistriert

3

Mittwoch, 26. Mai 2004, 09:44

Nu aber ma ne Frage Martin: Wieso konverter? Die Rechner laufen doch eh mit 12V und regeln über´s Netzteil die Spannung runter, oder hab ich jetz verständnisprobleme?

Cya
Tom

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

  • Private Nachricht senden

4

Mittwoch, 26. Mai 2004, 09:57

Hi Tom,

Die Betriebsspannung eines fest eingebauten Rechners ist 5V und 12V. Wichtig sind die 5V, und das bei ziemlich hohen Strömen. Um aus 12V 5V zu machen, gibt es zwei Wege: +
1. man nmach die 8V zuviel mit einem \"Widerstand\" kaput. Dann hat man aber gewaltige Verlustleisatungen, die höher als die Nutzleistun gist. Und einen entsprechend schlechten Wirkungsgrad.
2. Man \"zerhackt\" die 12V, macht also Wechselstrom draus, transformiert den Wechselstrom runter auf 5V und richtet den Wechselstrom wieder gleich. Ein Konverter 12 Volt auf 5V ist aber selten und daher teuer. Einfacher ist deswegen die Lösung, die 12V auf 22V hochzuwandeln und dann ein handelsübliches Computernetzteil hinterzuschalten.

Das ist zwar ein leichtes hin und her der Spannungen, aber eine recht günstige und zuverlässige Spannungsversorgung. Ich betreibe übrigens mein Notebook im Wagen auch an 220V über einen Wechselrichter (Leistung: 500VA). Die Notebook-12V-Netzteile sind auch nicht gerade bilig, und die 220V kann man immer mal wieder brauchen. Deshalb hab ich mich damals für diese Lösung entschieden.

Gruss aus Soest

Andi

Neuling

unregistriert

5

Mittwoch, 26. Mai 2004, 10:16

@Tom, da kann ich Andi nur zustimmen, er hat die Sache gut erklärt. Gruß Meinhard

6

Mittwoch, 26. Mai 2004, 12:11

Hallo....

Ich bin in meiner der Planungsphase hierdrauf gestoßen:
12V ATX Netzteil aber nicht gerade billig :( aber meiner meining nach die \"sauberste\" lösung....

DoubleBig

Martin O307

unregistriert

7

Mittwoch, 26. Mai 2004, 14:16

Du brauchst irgenwie immer mal 220 V, daher werden die meisten schon einen Konverter drin haben.
Alles andere ist im Vergleich Kosten <-> Nutzen zu teuer.
Ich habe alle Variationen schon durchgerechnet und abgewägt...
Wenn man bei Standart-Teilen bleibt wirds billiger und wartungsfreundlicher.
Was ist, wenn dsa teure 12V ATX-Netzteil mal kaputt geht?

Mir hat der weg über einen 230V Konverter auch nicht geschmeckt, aber wegen des Wirkungsgrades ist das doch wirklich die beste Lösung.

8

Mittwoch, 26. Mai 2004, 14:40

Hi,

was spricht eigentlich gegen einen alten Laptop mit passendem 12V-Konverter? Beides gibt es recht günstig über eBay, eine stabile Halterung dazu kann man kaufen oder selbst bauen. Laptops sind zudem wesentlich unempfindlicher gegenüber Stössen und Schwingungen.


Gruss
Klaus

Martin O307

unregistriert

9

Mittwoch, 26. Mai 2004, 15:15

gegen einen Lapto spricht garnichts, allerdings ist das dann keine Feste Lösung und Du hast immer einen gewissen Kabelsalat.

Aber zurück:
Ich hab meine Doku fertig und will Sie Euch erstmal vorstellen.
Dann kann ich noch Änderungen vornehmen, falls ich irgenwo groben Unfug geschrieben habe :)

http://www.schepers.net/pc_im_auto_doku_busfreaks.html

@Alice und Regine:
Bitte nochmal mit dem Posten in der FAQ warten, bis ich die Doku finalisiert habe.

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

  • Private Nachricht senden

10

Mittwoch, 26. Mai 2004, 16:46

Hmm....

Laptops gerade die, der \"älteren\" Bauart haben in der Regel einen Internen Spannungsrichter drinnen, welche auch noch mit der KFZ versorgung laufen.
Lediglich der Akku wird dabei nicht mehr geladen.

Ursächlich kann man wie schon erklärt verschiedenste Wege gehen.

Einer ist mit DC/DC Konvertern, wobei die zwar sauteuer sind aber mit bis zu 15A
Dauerleistung !!! ausreiochend reserven bieten.
das Problem ist dabei erstens die Kohle (so ein Teil kostet gut und gerne 250€)
und zweitens die Instabilität der Spannungslage.

Je nach Beanspruchung der LiMa liegt diese zwischen 12,3 bis 13,8 Volt.
Der Anstieg der Spannung ist noch nicht mal so kritisch, jedoch beim
abfallen der Spannung kann (bei neueren Boards) der Watchdog (ist ein Spannungswächter) zuschlagen ud das Board schlicht und ergreifend abschalten.
dann guckstu blöd ausse Wäsche, weils Muttiboard nicht mehr rennt.

Ich habe in den letzten 2 Jahren sehr viel mit Industrie-PC`s im Fahrzeug gearbeitet,
daher sind mir diese Probleme hinlänglich bekannt.
(im IVECO werkelt übrigens auch einer- ein Industrie PC.)

Dieser Industrie- PC zieht bei der 5 Volt Seite 5-6 Ampere und auf der 12 Volt Seite 1-2 Ampere
Dabei hängt es aber auch stark von den verwendeten Zusatzkomponenten ab.

deshalb behaupte ich, daß es keine \"Universallösung\" für einen \"CAR-PC\"
wie ich ihn nenne gibt. Dies kommt also immer stark auf die notwendigen
und benötigten Features und kleinigkeiten darauf an.

Ein normales PC-Netzteil mit DC/AC Wechselrichter ist da sicherlich die einzige \"Standartlösung\" für den PC.

Auch ein TFT Display arbeitet nominal mit 12 Volt
(zumindest 80% aller Geräte die mir bekannt sind)
Dabei gibt es aber auch etliche Umgebungsvarianten zu betrachten.

also wie
Temperaturstabilität
(bezogen auf dei maximale Umgebungstemperatur wo es betrieben werden darf)

Lichtintensität
(sollte je nach möglichkeit idealerweise sehr stark regelbar sein,
da es ansonsten in der Nacht blendet oder aber tagsüber zu Lichtschwach ist)

Störtstrahlfestigkeit
(auch beim TFT nicht ohne Gerade wenn funk im Auto ist !!!)
und auch die Frage wie stark stört der TFT dann in der MP3 Wiedergabe usw...)
also kann das \"Gehäuse\" noch in geschirmten Zustand verwendet werden, oder
muß es ausgebaut und \"Strahlend\" verbaut werden....

Last but not least
wie hoch ist die Stabilität der Netzteile und der Spannungswandler
und ebenso deren Störstrahlfestigkeit....

Gerade beim Betrieb mit GPS Mäusen kann das nämlich meiner Erfahrung nach ein KO Kriterium sein...

Gruß Schteffl,
der mit sowas schon seit 2 Jahren \"herumspielt\".
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

kaiwerk

unregistriert

11

Donnerstag, 27. Mai 2004, 13:41

Habe im Internet dazu was gefunden, falls sich jemand was neues kaufen will, diese PC´s sind klein und für den 12V Betrieb!


www.smallest-pc.de

gruß,kai

Survivor

unregistriert

12

Freitag, 28. Mai 2004, 10:29

Danke für die Infos!

Touchscreen ist mir noch etwas zu teuer.

Ich glaube ich baue einen PC hinten im Fahrzeug in den Kleiderschrank ein und schütze das Hauptgehäuse mit Schaumstoffunterlage vor Vibrationen und mit einer stabilen blechkiste (ein wenig) von Diebstahl.

MP 3 und Navi im Fahrerhaus wäre nich schlecht, aber ich muss halt klein anfangen.

Mal sehen!

13

Freitag, 28. Mai 2004, 11:19

Hi,

ich weiss nicht, das sind doch alles Frickellösungen. Schaut euch mal bei eBay um, dort kriegt man vernünftige Notebook mit Touchscreen für unter 400,- Euro. Damit hat man eine fix-und-fertige Lösung und auch keinen Kabelsalat wie Martin schreibt, sondern genau ein einziges Kabel. Eine Halterung fürs Armaturenbrett kann man selbst bauen und hat trotzdem noch den Vorteil der Mobilität. Ich persönlich habe im Sommer wenig Lust meine Routenplanung oder das Schreiben eines Reiseberichts am Fahrersitz zu erledigen, sondern setze mich mit dem Notebook in den Schatten. Zudem halten die Notebookplatten mehr aus, einer normalen PC-Festplatte gebe ich wenig bis überhaupt keine Chance, eine 4-wöchige Tour durch Südeuropa durchzuhalten, wenn sie während der Fahrt läuft - und bei Navigation wird sie das - ist sie nach dem ersten Schlagloch im Eimer.

Hier ist der Link zum eBay-Angebot. Der Händler gibt sogar 1 Jahr Garantie. Damit liege ich knapp 1000,- Euro unter der Bastellösung und habe etwas kompaktes. Ich bastel auch gern, aber 2 x muss man das Rat nicht erfinden.


Ahoi
Klaus

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

  • Private Nachricht senden

14

Freitag, 28. Mai 2004, 23:01

[cite]sesom schrieb:[br]Hi,

aber 2 x muss man das Rat nicht erfinden.

Ahoi
Klaus[/cite]

HalloKlaus,
da geb ich Dir 100%-ig recht.
aber wenn es aus Platzgründen eben nicht irgendwo rumdallern soll,
dann bleibt einem fast nix anderes als ein Eigenbau...
ich wer`d Dir beim nächsten Kloster Andechs Treff mal zeigen was ich damit meine.
bis dahin sollte eigentlich auch die komplette Software fertig seiin....
:-O:-O:-O:-O
Die Hardware ist nicht unbedingt das Problem.
(wenn Du mit den Festplatten angst hast, dann nimm halt Notebookplatten, die köne da locker ab.)

Primär - so denke ich ist es wohl eher eine Frage des Geldbeutels , sekundät is es eben wie bei unseren Fahrzeugen Typisch -
eine Frage der Individualität.

aber wie auch immer, eine \"0815- Lösung\" gibt es I.M.H.O. da nicht.
das ist einerseits vom verfügbaren Platz und von dem was ich haben will her eingeschränkt.

(ich weiß jörn hat`s ja schon Kundgetan, ich bin wohl wirklich so verrückt wie es scheint)
:-O:-O:-O:-O:-O:-O
Gruß Schteffl
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

  • Private Nachricht senden

15

Freitag, 28. Mai 2004, 23:19

[cite]Martin schrieb:
Mir hat der weg über einen 230V Konverter auch nicht geschmeckt, aber wegen des Wirkungsgrades ist das doch wirklich die beste Lösung.[/cite]

vom Standpunkt der Kosten her liegst Du da schon richtig,
ledigich in Deiner vorherigen Beschreibung fehlt, daß die meisten (der heute gängigen PC`s)
auch noch 3,3 Volt Corespannung brauchen und das mit etwa 4-5 Ampere

auch da schlägt nochmals ein Wandler im Eiegnbau mit etwa 120€ zu buche.

meine Lösung beruht auf einem Industriestandart PC.
Dabei ist eines 100% gewährleistet, was bei allen anderen nicht sichergestellt ist:
der Betrieb in einem Temperaturbereich von -20°C bis 75°C (Militär Standart)
denn ein herkömmlicher PC bekommt ab etwa 40°C die Krise und dann heist es lüften lüften lüften...

also dabei die Temperatur nicht ausser acht lassen, gerade wenn ein High-Speed Rechner verwendet werden soll.

Auch die Display`s (selbst die Notebook Display`s) sind standartmäßig bei direktem Lichteinfall mit der Helligkeit doch ziemlich hoffnungslos überfordert.
auch Dazu sollte man sich mal Gedanken machen.
(evtl verdeckter Einbau im Fahrzeughimmel)

Last but not Least - Der Dieselmotor hat von haus aus sehr \"starke\" Schwingungen

auch hierbei so kann ich jetzt nach den ersten Erfahrungen
(seit über nem 3/4 Jahr PC`s im Auto) glaube ich beurteilen -
ein 15\"TFT ist ohne \"geeignete Halterung\" relativ bald hinüber...
auch hat mei 308-er damals ein Notebook-TFT mit 14 Zoll - 800 X 600 in`s Grab geschickt.

also unterschätzt die feinen aber permanenten Schwingungen des Motor`s nicht.
die Erschütterungen beim durchfahren von Schlaglöchern sind da eher untergeordneter Natur.

-ohne Klugscheißen zu wollen-
Gruß Schteffl
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

Survivor

unregistriert

16

Samstag, 29. Mai 2004, 01:26

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich den \"Luxus\" eines Bordcomputers im Fahrerhaus noch gar nicht brauche. Ich hab ja genug Zeit auch mal rechts ranfahren und mir dann was (hinten im Wohnbereich) aus dem Rechner rauszusuchen. An sonsten muss ich mir eben ein Copilotin besorgen die sich um alles kümmert...

Aber ein PC, eingepackt in einen Schrankt, der mit Schaumstoff ausgekleidet ist und bei Betrieb (nur im Stand des Fahrzeuges) soweit geöffnet wird, dass die Kiste auch atmen kann... da kann doch dem Rechner auch nicht viel passieren, oder?
Ihr seht, ich bin nicht anspruchsvoll. Ich finde es ja schön, wenn einige sich so viel Mühe machen.

Aber mit meiner Lösung könnte ich ja quasi einfach den PC an dem ich gerade sitze einpacken und losfahren.

Oder meint ihr eine Schaumstofflagerung des Gerätes reicht nicht aus? Es gäbe da ja noch aufwendigere Möglichkeiten.