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1

Freitag, 11. Juni 2004, 12:39

hallo Freaks zufällig jemand online der das aus dem Ärmel schütten kann.

mir ist bekannt, daß es für den Versorgerbereich eigene Batterietypen gibt (Antrieb und Beleuchtung)
nur nachdem die Starterbatterien (in Gel-Technologie) ung. 2/3 kosten frage ich mich ob die Batterien
für Antrieb u. Beleuchtung wirklich soviel mehr bringen.

kann mir jemand sagen was Kapazität in Ah (140) nach EN 60095-1 bedeutet
mit was für einer Kapazität kann ich bei 100-Std.iger bzw. 20-Std.iger Entladung rechnen.

8o)herbert8o)

Martin O307

unregistriert

2

Freitag, 11. Juni 2004, 12:52

Naja, ein wirklicher Kenner bin ich nicht, was Batterien angeht aber eine Starterbatterie ist für den Dauereinsatz im WoMo nicht bedingungslos geeignet.

Einen Bericht pro Solarbatterie contra Starterbatterie habe ich hier gefunden.
http://www.oeko-energie.de/solarbatterien.htm#Technik

Was davon zu halten ist und welche anderen Alternativen es gibt, weiss ich aber nicht.

3

Freitag, 11. Juni 2004, 13:11

Hallo Herbert, mein Brummer hat seit 1987 starterbatterie als Versorger! Gegen die Ausgaserei kann man was tun und die Leistung ist mir gut genug. Du weisst ja, dass ich den ganzen Winter durchfahre und durchheize. Wenn bei mir was nicht funztist es immer die Elektrik. Massefehler, Sicherung und blablabla. Die Batterien tun immer was sie sollen. Andrea

Martin O307

unregistriert

4

Freitag, 11. Juni 2004, 13:23

[cite]
mein Brummer hat seit 1987 starterbatterie als Versorger!
Die Batterien tun immer was sie sollen. Andrea[/cite]

genau das ist auch meine Erfahrung, einfach ne Starterbatterie nehmen und die möglichst nicht ganz leer saugen -> Spannungsanzeige einbauen!
Alles was nicht gängig ist kostet auch extra Geld. 1/3 mehr wäre noch vertretbar, wenn die Lebensdauer denn wirklich doppelt so lange ist, aber ich kenne kaum einen der was anderes als Starterbatterien eingebaut hat.

Trotzdem finde ich den Link interessant, um mal die technischen Hintergründe der Batterietypen einsehen zu können. Dann kann jeder für sich selbst entscheiden :)

5

Freitag, 11. Juni 2004, 14:00

danke euch
der link ist wirklich interresant
ich denk ich werd mir die Starterbatterien kaufen und die Sache testen
das mit dem leer brauchen dürfte wirklich der einzige grundlegende Nachteil sein
dafür kann man sie aber im Notfall zum starten verwenden
herbert

6

Montag, 14. Juni 2004, 21:25

Hi Herbert!
Hier einige Faustregeln:
Ah(Amperestunden) bedeutet grob die Speicherkapazität der Batterie an elektrischer Ladung \"Strom\"

Wenn eine Batterie 140Ah(Amperestunden)bei 12Volt Spannung(KFZ) hat,
hat sie rechnerisch 1680Wattstunden.

Ah(Amperestunden) x V(Spannung) = Wh(Wattstunden)

Da man jedoch nicht die vollständige Batteriekapazität ausnutzen kann(Weil man sie ja sonst immer völlig entladen müsste,nicht gesund) würde ich mit ca. 2/3der Kapazität rechnen.
Also ca. 100Ah Batteriekapazität.

Hast du ne Lampe(5Watt), die Mukke(20Watt) und den Fernseher(45Watt) laufen, ergiebt das 70 Watt.
Bei 1200Wattstunden also ungefähr 17 Stunden Zeit bis die Karre bestimmt nicht mehr anspringt.

1200Wattstunden / 70Watt= 17Sunden

Alles klar?
******************macht Solartechnik billiger**************
Gruß von einem Busfahrer%-/

7

Montag, 14. Juni 2004, 23:14

Hi Gast
nur zur Information
ich habe zusätzlich zur Starterbatterie 2 Stk 140 Ah Batterien als Versorgerbatterie
mir ging es nur um Information ob eine Starterbatterie von der Kapazität her auch für geringere Ströme brauchbare
Werte bringt.
rechnen kann ich auch
herbert

MB608Treiber

unregistriert

8

Dienstag, 15. Juni 2004, 08:33

Hallo Gast,

nicht das hier ein verkehrter Eindruck entsteht. Für Herbert war das schon bekannte Materie, für viele hier nicht. Danke also für Deine ausführliche Beschreibung wie das alles berechnet wird! Mir hilft es bei der Planung meines neuen Wohnmobils.

Gelten dieses Werte eigentlich auch, wenn ich einen 230 Volt Kühlschrank und/oder einen 230 Volt Fernsher betreibe über 12 V?

Also wenn ich eine 140 AH Batt habe und einen Wechseler auf 230 V, wie lange läuft der Kram dann und verliert er bei der Umspannung Energie?

Weiß das jemand?????

Tschööö

Jörn

Volkmar

unregistriert

9

Dienstag, 15. Juni 2004, 09:46

[cite]MB608Treiber schrieb:[br]Hallo Gast,

Gelten dieses Werte eigentlich auch, wenn ich einen 230 Volt Kühlschrank und/oder einen 230 Volt Fernsher betreibe über 12 V?

Also wenn ich eine 140 AH Batt habe und einen Wechseler auf 230 V, wie lange läuft der Kram dann und verliert er bei der Umspannung Energie?

Weiß das jemand?????

Tschööö

Jörn[/cite]

Hallo Jörn,

die Rechnung ist die gleiche, Du musst nur noch die
Verluste des Wandlers draufrechnenen.

Wenn der Wandler einen Wirkungsgrad von 90 % schafft
belastet Dein Kühlschrank die Batterien nicht mit
45 Watt sondern mit 45 * 100/90 = 50 Watt.

Zusätzlich läuft ein angeschlossener Wandler auch
wenn kein Verbraucher dranhängt. Da mußt Du in den
Spezifaktionen nachsehen wie hoch der Lerlaufstrom
ist. Im Notfall den Wandler nur dann einschalten wenn
Du wirklich 230 Volt brauchst.
Beim Kühlschrank geht dieses nur bedingt, deshalb
wird auch Strom verbraucht wenn der Kühlschrank
nicht läuft.

Gruß Volkmar

MB608Treiber

unregistriert

10

Dienstag, 15. Juni 2004, 09:58

Danke Volkmar!!

Letzte blöde Frage, steht der Wirkungsgrad auf der Verpackung oder ist 9ß% die Faustformel???

Tschööö

Jörn

Volkmar

unregistriert

11

Dienstag, 15. Juni 2004, 10:17

Hi Jörn,

ob das auf der Verpackung angegeben ist weiß ich nicht.
Ich befürchte eher nicht, denn auch in Katalogen, s.a.
Reimo ist man sparsam mit dieser Information.

Die 90% sind wohl so das Beste was Du erreichen kannst,
85% sind wohl eher die Regel und Billigteile dürften
noch weniger haben.

Da hilft wohl nur unter Last selber messen und dann
kannst Du damit rechnen. Allerdings ist wohl für die
Meisten eher das Problem eine genaue Information über den
aktuellen Ladezustand der Batterie zu haben.
Ich hab\'s so gemacht, daß ich unter normaler Last
(Kompressorkühlschrank 12V ) über 2 Tage stündlich die
Batteriespannung gemessen habe. Danach hatte ich eine
Entladekurve und mit der kann ich ungefähr abschätzen
wann\'s dunkel wird.

Gruß Volkmar

MB608Treiber

unregistriert

12

Dienstag, 15. Juni 2004, 10:58

Dank Dank immer wieder Dank!

Tschöö

Jörn

13

Mittwoch, 16. Juni 2004, 00:19

@ Jörn
es war nicht meine Absicht jemand zu brüskieren
allerdings hab ich mich ein bissl drüber geärgert, daß die Frage nicht richtig gelesen wurde.
herbert

MB608Treiber

unregistriert

14

Mittwoch, 16. Juni 2004, 08:28

Hallo Herbert,

habe ich auch nicht so verstanden, ich wollte es nur noch mal betonen, nicht das ein Gast der sich die Mühe macht hier zu posten etwas in den verkehrten Hals bekommt. Sicherlich war es an Deiner Frage vorbei, aber nicht am Thema oder so!

Tschööö

Jörn

15

Dienstag, 6. Juli 2004, 13:53

ich versuchs mal:
bei 12V zieht man mit 12W genau 1A, mit 24W genau 2A und so weiter
wenn ich 1A eine Stunde lang verbrauche ergibt das dann eine Amperestunde (Ah)
Das heisst, mit einer Glühbirne mit 25W verbrauche ich in der Stunde ca. 2Ah
bei der angenommenen Kapazität der Batterie von 100Ah müsste die Lampe genau 50h leuchten:-O
Also seht bei den Verbrauchern auf die Wattzahl, addiert sie alle, teilt sie durch 12V und schon hat man den verbrauchten Strom und kann sagen, wie lange meine Batterie das dann aushält. Vielleicht konnte ich ein bisschen helfen
Grüße aus dem Havelland

MB608Treiber

unregistriert

16

Dienstag, 6. Juli 2004, 14:39

Nicht ganz!

Watt : Volt = Ampére das stimmt!

Was nicht stimmt ist, das ich die Batterie ganz entladen kann, also 100 AH rausziehen kann! Sie gibt webiger ab, so um die 70% ihrer Nennleistung * - ein paar Prozenz, jedenfalls nicht alles!

Tschöö

Jörn, der bei dem Ausbau seines Vario-Mobiles auch die Wattzahl gezählt hat, auch vom Kühlschrank, Lüfter der Heizungen, Autoradio usw.! Dann hat man eine ungefähre Hausnummer wann es für Kerzen Zeit wird!

Tschöö

Jörn

Die Habi´s

unregistriert

17

Dienstag, 6. Juli 2004, 22:01

Hi,

einfach mal ein Amperemeter zwischen die Versorgungsleitung und Batterie klemmen
und dann ganz vorsichtig alle Verbraucher einschalten. Aufpassen die meisten Handelsüblichen Multimeter können nicht viel mehr als 10 Ampere ab.

Ich habe den Thread jetzt nicht komplett gelesen, habe mich aber von einem Fachmann überzeugen lassen das Versorgerbatterien bei kleiner abgegebener Leistung nicht so schnell in der Spannung zusammenbrechen. Den Effekt konnte ich bei meiner zur Zeit noch eingebauten 120AH Starterbatterie recht gut nachvollziehen. Daher rüste ich demnächst auf Versorgerbatterien um - allerdings nicht zum Wohnmobilzubehörpreis da die Dinger u.a. auch in der Industrie in z.B. Handgabelstapler sitzen.

Gruß

Habi

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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18

Dienstag, 6. Juli 2004, 22:35

Hi Leute
Starterbatterien zum zum Starten gebaut worden, können also hohe Ströme abgeben, haben aber eine rel. hohe Selbstentladung und dürfen nicht so tief entladen werden.

Mal anders aufgerollt:
Ihr steigt ins Auto (nicht Bussi) setzt Euch rein und überlegt was jetzt alles so an Verbrauchern an ist: Ne Uhr, der Speicher des Radios, jo das war es schon so fast (bei alten Karren). Jetzt dreht Ihr am Zündschlüssel und siehe da in der Karre tut sich was, Lampen leuchten auf das Radio fängt an zu rumohren, das ganze nur für einen kurzen Moment, weil Ihr wollt ja fahren, also den Schlüssel weitergedreht, jetzt glüht Ihr vor wenns nen Diesel ist, dann weiter und der Anlasser nölt vor sich hin, die Karre wackelt und der Moror läuft, die rote Anzeige mit der Batterie drauf erlischt, zeichen dafür das die Lichtmaschine arbeitet. Ab jetzt wird so gut wie kein Strom mehr aus der Batterie entnommen. Den Rest der Fahrzeit übernimmt die Lichtmaschine zu fast 100% die Stromversorgung.
Eine Starterbatterie leistet also fast nur etwas beim Starten, und dafür ist sie gebaut. Sie muß immerhin bei -20°C noch genug Strom abgeben können um den Anlasser drehen zu können. Sie ist nicht dafür gebaut kleine Ströme über einen längeren Zeitraum abzugeben, sie ist auch nicht dafür gebaut ziemlich entladen zu werden. Solarakkus z.B. eignen sich also für den Einsatz als Versorgungsbatterie im Bussi viel besser als Startakkus. Der Preis ist natürlich höher! Gelakkus meine ich braucht man nicht einzubauen, da der noch höhere Preis die Vorteile gegenüber den Flüssigbatterien nicht rechtfertigt.
Was vielleicht noch wichtig ist, kauft Eure Akkus nicht im Baumarkt oder so, da weiß man nie wie lange die da schon rumstehen (sulfatieren). Beim Autoteilehändler werden sie erst beim Kauf befüllt, so habt Ihr wirklich die Gewähr auch \\\"Frische\\\" zu bekommen!

Hoffentlich hab ich nu keinen verwirrt?%-)

Gruß
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

  • Private Nachricht senden

19

Mittwoch, 7. Juli 2004, 08:13

....nee Telse abba erklär mal nochmal....

*unwech*
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda