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41

Mittwoch, 27. Oktober 2004, 16:50

ups,

wenn das stimmt, kannst Du die Isolierung der Fenster ja vergessen und Deinen \"Plan A\" durchziehen.

Wobei es mir unbekannt war, das Busse doppelt verglast sind...

Gruß
Helmut;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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- Jane Fonda

42

Mittwoch, 27. Oktober 2004, 17:07

Servus, Helmut

[cite]Wobei es mir unbekannt war, das Busse doppelt verglast sind...[/cite]

So ab \'86 wurde doppelt verglast. Ist aber in der Praxis auch kein echtes Wunder - als alter Postbus-Benutzer weiss ich, dass die Fenster so oder so im Winter bei Vollbesetzung beschlagen waren. Erst die neuen Dinger mit Fensterheizung sind beschlagfrei.

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43

Mittwoch, 27. Oktober 2004, 17:19

Hi Norbert,

woraus resultiert, man lernt nie aus.

Allerdings hätte ein kleiner Einwand von Tauchteddy gereicht, um hier Aufklärung zu bringen. - So haben wir uns im \"Nebel\" bewegt.

Gruß
Helmut;-)
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44

Mittwoch, 27. Oktober 2004, 17:26

\"Mein Bus hat Doppelscheiben, richtige, keine selbstgebastelten\"

\"Doppelscheiben ?\" na,das ist doch richtig geil,man,den ganzen Bus voll Doppelscheiben,das ist doch echt supy

sittinggun
Signatur von »Sittinggun« Mein erstes Womo,der Bully T2 :) in lilöö :-O Dann einer in pink mit Hochdach
Nach diesem kam erst ein LT 28 D mit Hochdach,dann ein LT 35 mit Alukoffer zu uns.




:-8

Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann. :)


Volker Pispers

Tauchteddy

unregistriert

45

Mittwoch, 27. Oktober 2004, 17:53

@Bobby
Das war keine böse Absicht, da mein 35 Jahre alter Bus Doppelscheiben hat dachte ich, alle Busse wären so gebaut. Und dein Einwand ist ja so verkehrt nicht, denn diese Doppelscheiben sitzen leider in Alurahmen, die von innen nach aussen durchgehen. Oder von aussen nach innen, wie man es sehen will ... diese Rahmen bekomme ich nicht isoliert, jedenfalls wüsste ich nicht, wie.

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46

Mittwoch, 27. Oktober 2004, 18:28

Hi Tauchteddy,

ich habe auch Alurahmenfenster älteren Baujahrs im Bobby, mit dem gleichen Resultat. Ich muß jeden morgen erstmal das Wasser an den Rahmen abwischen...

Stört mich aber nicht wirklich, da ich den \"Kasten\" morgens eh einmal richtig durchlüfte, bis alles dröge ist...

Also, zum Ursprungsthema zurück, weil die Kältebrücken von den Alurahmen wirst Du nur sehr aufwendig, wenn überhaupt, beseitigen können....

Grüssle
Helmut;-)
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47

Mittwoch, 27. Oktober 2004, 19:37

Bobby schrieb:

weil die Kältebrücken von den Alurahmen wirst Du nur sehr aufwendig, wenn überhaupt, beseitigen können....


Vielleicht kann er es etwas verhindern,wenn er unter den Fenstern einen Heizstrang mit Warmluftaustritt zum Fenster hin verlegt

Ausschäumen kann man sie nicht? oder

sittinggun
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Volker Pispers

Tauchteddy

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48

Mittwoch, 27. Oktober 2004, 23:02

Naja, meine Süße und ich, wir sind ja gedanklich nur noch beim Busausbau :-o Heute Abend drehte sich alles um die Isolierung der Alurahmen. Komplett kann man die echt nicht isolieren, jedenfalls nicht ohne vollständige Neukonstruktion, aber wir haben einen Weg gefunden, zumindest 80% der Aluschienen zu eliminieren und damit etwas weniger Kältebrücken zu haben. Wir werden sehen, ob es so funzt wie wir uns es vorstellen ...:-O

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49

Donnerstag, 28. Oktober 2004, 08:09

morjen tauchteddy

Wollt ihr was über die Alurahmen bauen?So das die Wärme und Luftfeuchtigkeit aus dem Bus nicht mehr an die Rahmen kommt,und sich niederschlägt?

Was für eine oder zweie oder dreie Heizungen habt ihr denn in euren Busle?

sittinggun
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Volker Pispers

Tauchteddy

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50

Donnerstag, 28. Oktober 2004, 18:06

Heizung? So weit sind wir noch lange nicht, noch ist da nur die Fahrheizung und die serienmäßige Luft-Standheizung. Wir sind ja noch dabei, Skelett und Außenhaut zu reparieren. Gedacht ist Wasser-Standheizung(en) mit normalen Heizkörpern und einer Steuerung, die ich hier oder in Wohnbusse irgendwo fand. Manjo macht´s vor, dann kann ich es (allerdings ohne Fußbodenheizung) nachmachen :-O
Ja, ich habe überlegt, Teile des Alurahmens mit Sperrholz abzudecken bzw. durch Sperrholz zu ersetzen, weiß allerdings nicht, ob dann nicht Schwitzwasser das Holz zerstört. Ich denke noch drüber nach, Kunststoff würde ja auch gehen, aber ich mag das nicht so ...

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51

Donnerstag, 28. Oktober 2004, 18:52

UM NOCHMAL AUF DAS URSPRÜNGLICHE TEMA ZU KOMMEN(!)
UWE ES IST AUF JEDEN FAL BESSER WIE DU GEPLANT NICHT VERKLEBEN
UM JEDERZEIT REPARATUREN PROBLEMLOS MACHEN ZU KÖNNEN
DEN AUCH WER ES NOCH SO GUT MACHEN WILL UND MACHT ES KOMMT IMMER WAS NACH JAHREN WAS GEMACHT WERDEN MUSS UND DAN SIND SOLCHE SACHEN WIE VERKLEBT VERSCHÄUMT EIN PROBLEM FOLGENDES IST PASSIERT:
ALU AUSENHAUT SPÜRODUR (GESCHLOSSENZELLIG)VOLLVERKLEBT NÄTE MIT DICHTMITTEL ABGEDICHTET:DURCH EINEN SPANNUNGSRISS IN POLIESTER DACH
IST WASSEER EINGEDRUNGEN HAT DORT LANGE WEWÜTET BIS ES SICH EINEN WEG NACH INNEN GEBAHNT HATTE UND DORT DIE SPERHOLZVERKLEIDUNG DIE MIT EINER VOLIE VERSEHEN IST ANGEGRIFFEN HAT:BEZIHUNGSWEISE DURCH EINEN LÄNGSHOLM INDACH VON GANZ HINTEN NACH VORNE GELAUFEN UND DORT BEI GELEGENHEITEN AUSTRAT ICH ABE MICH FAST DUM UND DÄMLICH GESUCHT UND ALLES MÖGLICHE AUS EINANDER GENOMMEN BIS ICH ES DAN DURCH ZUFALL GEFUNDEN HABE:
RÜDIGER
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

52

Donnerstag, 28. Oktober 2004, 19:22

Servus, Uwe.

[cite]
Ja, ich habe überlegt, Teile des Alurahmens mit Sperrholz abzudecken bzw. durch Sperrholz zu ersetzen, weiß allerdings nicht, ob dann nicht Schwitzwasser das Holz zerstört. Ich denke noch drüber nach, Kunststoff würde ja auch gehen, aber ich mag das nicht so ...[/cite]

Ist eine Frage des Sperrholzes... Ich meine, BFH 100 wäre es egal. Aber was hilft\'s, Alu hat die beste Leitfähigkeit aller Materialen im Auto (OK, die silbernen Türdrücker aussen vor) und damit ist es dort immer innen ganz schnell an der Aussentemperatur. Das kriegst du nicht weg, als Überlegungsansatz könntest du die Isolation über das Alu und dann innen das Sperrholz bis über den Rahmen ziehen. Dann ist zumindest der Fensterrahmen etwas in der Wirkung gemildert, aber mehr schon nicht. Einfach so Sperrholz drüber isst reine Optik, durch 2 oder 5 mm geht die Kälte gleich gut, k-Wert (oder heisst der jetzt i-Wert?) 0,4 oder so, Trocellen 0,04. Aber die grosse Glasfläche relativiert die Bemühungen ohnehin. Wenn du die Dinger drinnen lässt, dann brauchst du eigentlich gar nicht isolieren, hat ja Helmuth schon geschrieben, Doppelfenster hin oder her.

Was auch oft unbemerkt bleibt: Wenn man im Bus steht, sieht man nicht zum Fenster raus, aber alle Welt deinen Hintern. Oder den des eifersüchtig bewachten Wesens, im Sommer im Takt des Schneeschlagens spärlich bekleidet wackelnd. Die übliche Tischhöhe (73 cm) ist meist schon höher als die Unterkante Fenster - gut, wenn man ganz kleine Kinder hat, die raus schauen wollen... Also gibt\'s für mich nicht viele gute Gründe, um auf den Fenstern zu beharren, aber einige gute, sie los zu werden. Vor allem da, wo Oberschränke herunter und arbeitshohe (100+ cm) Unterschränke nach oben wachsen. Und beim Sanitärblock. Und um\'s Schlafzimmer - nichts ist so Stimmungs tötend wie ein Brummschädel von der aufgeheizten Luft um 9 Uhr am Morgen in Südspanien...

Wie ich schon anderweitig anmerkte, Licht und Luftigkeit im Bus sind was Schönes, aber man kann vom Schönsten genug kriegen - ich schaffe es in meinem Dingens mit den verklebten und von innen Styropor gedämmten Fenstern nicht, die hintere, abgeschottete Hälfte mit 2kW Heizlüfter zu mehr als 20° Temperaturunterschied zu bringen, egal, wie lange der Lüfter läuft. Ist OK bei 0°, aber mühsam bei -10°... Das selbe gilt auch im Sommer: Auch heftigste Klimaanlagen-Attacken schaffen gegen die durchs Glas eingedrungene Infrarotstrahlung nur Aussentemperatur, sonst ist es drinnen konstant 20° wärmer als draussen. Da machen im Sommer keine Fenster schon mehr Sinn :)

53

Donnerstag, 28. Oktober 2004, 19:55

Servus.

[cite]
Richtig währe eine Hinterlüftung der Verkleidung
damit die Dampfbremse auch ihren Zweck erfüllt
sowie das im modernen Wohnungsbau auch gemacht wird.
[/cite]

Da ich mir gerade auch den Kopf mit \"modernem Wohnungsbau\" schwer mache (i.e. unser Althaus saniere), möchte ich da korrigierend anmerken:

Zum Verständnis der geeigneten Dämmung ist das Verständnis das Taupunktes notwendig: Gehen wir von einem Fahrzeug mit innen 20° und Aussentemperatur 10° aus. Dann wird sich irgendwo innen in der Nähe der Aussenwand die Temperatur auf die Aussentemperatur abkühlen. Die Luft verliert die Tragfähigkeit des in ihr gelösten Wassers und Tau schlägt sich nieder. In den Ecken ist dieser Effekt übrigens stärker als an den Flächen...

So, und nun die Isolierung: Das Temperaturequum \"rutscht\" in die Isolierung, und zwar vollkommen gleichgültig, wie dick diese ist. Irgendwo zwischen Aussenwand und Innenraum, also in der Isolierung, liegt der Taupunkt. Nun hält Trocellen dicht, und wenn keinne Luft in die Isolierung kann, kommt auch kein Wasser mit rein, also kann am Taupunkt nichts kondensieren... Wenn es die Kälte bis an die Innenseite der Isolierung schafft, liegt der Taupunkt genau hinter der Verkleidung, zusammenmit dem Staub der Jahre, und bildet so den idealen Nährboden für alle möglichen Mikroorganismen, vor allem Pilze, die feuchte Wärme sehr schätzen.

Aber das läßt sich weder durch Isolation noch durch Dampfsperre auf der Innenseite verhindern.

Aus dem Wohnbau: Aufbau der Wand ist von innen nach aussen immer diffusionsoffener zu gestalten. Sprich: Innen Dampfsperre, damit nichts durchgeht. Dann Dämmung, wo einn bisschen mehr durchgeht, und so weiter, bis zu einner eventuellen Aussenholzschale, durch die Luft (und damit Wasser) fast ungehindert diffundiert.

Im Fahrzeug ist das genau verkehrt herum: Durch das Blech diffundiert nichts. Dann Dampfsperre, dann Isolation, dann Holzschale. Das Problem mit dem Taupunkt ist ohne Beheizung der Wand zwischen Isolation und Innenschale nicht lösbar, sobald die Heizung aus ist (was sie meistens ist!), entsteht das Phänomen. Es gammeln ja nicht die bewohnten Fahrzeuge, sondern die abgestellten. Eine mögliche Lösung ist die Hinterlüftung der inneren Holzschale gegen die diffusionsdichtere Isolation, aber Dampfsperre zwischen Isolation und Innenschale bringt IMHO nur Verdruss, weil hinter die Dampfsperre gelangte feuchte Luft dann am Blech kondensiert und - wie Helmut feststellt - nicht mehr raus kann.

Also vergesst den Wohnbau als unmittelbares Beispiel, ausser ihr baut eure WoMos mit diffusionsoffenen Aussenwänden (Ziegel, Betonsteine) auf.

Die Logik hinter der Dämmmethodik ist wichtig: Immer von der diffusionsdichten zur -offenen Seite. Und weil man die Kondensation auf dem geschlossenporigen I-Material nicht verhindern kann, eine Hinterlüftung konstruieren. Dafür habe ich schon mal ein PE geschäumtes Plattenmaterial gefunden, das im Querschnitt wie eine Welle aussieht. Damit ist eine nette Hinterlüftung konstruierbar, ohne dass man Unmengen von Streifchen kleben muss. Ich muss mal sehen, wo ich das Zeugs her kriege, ich kenne es nur von Sportbödenerzeugern, die es mitsamt dem Boden liefern (der aber zu dick als Wandbelag aufträgt :)

Als ultima ratio des Gesagten muss die Innenseite ebenfalls diffusionsoffener als das Holz sein: Also dick lackieren oder mit Kunststoff bekleben geht in die falsche Richtung. Besser das Holz an der Wand weitgehend unbehandelt lassen und ölen.

Ah, und weil es gefragt war: Warum werden Hohlräume (Türen) mit Plastikfolie abgeklebt? Weil das Türblech die diffusionsdichte Wand ist, und die Autohersteller die geringere Oberfläche (weniger Material) auf der Innenseite dichten, statt die gesamte Tür innen aus zu legen. Selbes Prinzip: Blech, Plastik, Sperrholz, porige Innenverkleiden. Und nicht umgekehrt, wie beim Wohnbau.

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54

Donnerstag, 28. Oktober 2004, 20:07

....sehr schön, dem ist nichts hinzuzufügen...;-)

Gruß
Helmut;-)
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Tauchteddy

unregistriert

55

Donnerstag, 28. Oktober 2004, 23:34

[cite]nofue schrieb:[br]Servus, Uwe.[/cite]

Sorry, aber ich bin Holger, der Tauchteddy ...

[cite]
Was auch oft unbemerkt bleibt: Wenn man im Bus steht, sieht man nicht zum Fenster raus, aber alle Welt deinen Hintern. Oder den des eifersüchtig bewachten Wesens, im Sommer im Takt des Schneeschlagens spärlich bekleidet wackelnd.[/cite]

Dagegen will ich die Fenster zumindest teilweise mit Folie versehen, die dann auch die Sonneneinstrahlung reduzieren soll.

[cite]Also gibt\\\'s für mich nicht viele gute Gründe, um auf den Fenstern zu beharren[/cite]

Es ist die Optik. Ich habe mir den Bus gekauft, weil ich die Optik eines Busses haben wollte. Sonst wäre ich sicher mit einem LKW besser bedient gewesen und tatsächlich habe ich u.a. auch nach Sattelzügen geguckt.

[cite] aber einige gute, sie los zu werden. Vor allem da, wo Oberschränke herunter und arbeitshohe (100+ cm) Unterschränke nach oben wachsen. Und beim Sanitärblock. Und um\\\'s Schlafzimmer - nichts ist so Stimmungs tötend wie ein Brummschädel von der aufgeheizten Luft um 9 Uhr am Morgen in Südspanien... [/cite]

Von den fünf Fenstern, die ich auf jeder Seite habe, werden jeweils die hinteren beiden mit undurchsichtiger Folie beklebt und dann von innen deckenhoch isoliert, verschwinden also von innen, bleiben aber optisch erhalten. Dort sind dann Toilette/Dusche auf der einen und die Küche auf der anderen Seite.
Und im Schlafzimmer? Ich möchte im Bett liegend die Sterne sehen können ...
Die Hinterlüftung zu verstehen macht mir allerdings kleinere Probleme ... ich möchte das Fachwerk mit Trocellen auskleiden, dann noch eine 10mm dicke Schicht auf das Fachwerk legen, um auch die Profile ein wenig zu isolieren. Im Abstand von ca. 50cm sollen dann 2cm dicke senkrecht angebrachte Holzleisten einerseits zur Befestigung der Verkleidung dienen und andererseits einen Luftspalt garantieren. Wenn ich die Verkleidung nicht bis unten mache, sondern 1cm über dem Boden enden lasse und oben eine gelochte Holzleiste anbringe, reicht das als Hinterlüftung?

56

Freitag, 29. Oktober 2004, 00:28

Servus, U... oops, Holger.

[cite]Dagegen will ich die Fenster zumindest teilweise mit Folie versehen, die dann auch die Sonneneinstrahlung reduzieren soll.
[/cite]

Sagen wir mal so: Es hilft nichts, wenn du aussen eine Folie (bitte, kauf eine gute von 3M, sonst sieht das in einem Jahr erbärmlich aus und das runterkriegen ist eine zähe Geschichte) aufklebst. Ob es Sinn macht, zuerst eine stark reflektierende Alufolie zu kleben, habe ich noch nicht probiert. Innen ist alles zu spät, denn was an Infrarot durch die Scheibe ist, ist schon drinnen. Dann tut sich auch die Isolierung schwer - wobei es im Sommer eigentlich eh keine Isolierung braucht, weil die Wärme sowieso kommt, eben Zeit verzögert, aber jedenfalls...

[cite]
Es ist die Optik. Ich habe mir den Bus gekauft, weil ich die Optik eines Busses haben wollte.
[/cite]

Gut, ich werde mich hüten, über Geschmack auch nur zu diskutieren :)

[cite]Von den fünf Fenstern, die ich auf jeder Seite habe, werden jeweils die hinteren beiden mit undurchsichtiger Folie beklebt und dann von innen deckenhoch isoliert, verschwinden also von innen, bleiben aber optisch erhalten.[/cite]

Kenn\' ich, hab\' ich so gekauft, jetzt ist es genug, jetzt reiss ich\'s raus und schweiss\' es zu. Mir geht\'s auch um die Optik, aber im Sinne von \"das ist jetzt ein Wohnbus\", blinde Fenster sehen für mich noch schlechter aus als keine. Und natürlich überlege ich schon eine Lackierung, die der Sache gerecht wird. Aber da lege ich mich noch nicht fest :)

[cite]Und im Schlafzimmer? Ich möchte im Bett liegend die Sterne sehen können ... [/cite]
Yup, das ist ein Vorteil dieser wirklich hübschen Heckscheibe. Zum Glück habe ich dieses riesengroße plane Teil drinnen, uim das es nicht schade ist. Für die Sterne müsste ich mir ein Loch in\'s Dach machen, mal sehen, so eine Glaskuppel wie ein MG Turm auf einem alten Bomber wäre nett :)

[cite]
Die Hinterlüftung zu verstehen macht mir allerdings kleinere Probleme ... ich möchte das Fachwerk mit Trocellen auskleiden, dann noch eine 10mm dicke Schicht auf das Fachwerk legen, um auch die Profile ein wenig zu isolieren. Im Abstand von ca. 50cm sollen dann 2cm dicke senkrecht angebrachte Holzleisten einerseits zur Befestigung der Verkleidung dienen und andererseits einen Luftspalt garantieren. Wenn ich die Verkleidung nicht bis unten mache, sondern 1cm über dem Boden enden lasse und oben eine gelochte Holzleiste anbringe, reicht das als Hinterlüftung?[/cite]

Also rege ich an: Als Lattung ein gutes Furnier-Sperrholz verwenden (BDF 100, sagte ich schon, Platte in Streifen schneiden und befestigen) und 2cm als Lattung für eine Verkleidung halte ich für etwas überdimensioniert. Die Befestigung der Lattung sollte nicht unbedingt als \"Stahlschraube in Träger\" ausgeführt werden, einerseits schwächt es die Struktur, andererseits geht\'s da mit dem Rost wieder los, weil die Schraube den Rostschutz wegschneidet. Eine Variante wäre oben die Verwendung der vorhandenen Gepäcknetz-Träger-Gewinde und unten das Verschrauben gegen den Sperrholzboden. Dazwischen bei Bedarf kleben.

Den Luftspalt garantiert dir die Konstruktion nicht unbedingt, denn wenn das Trocellen baucht, geht\'s zu. Eine Variante habe ich schon erwähnt, eine PE Platte, die ähnlich Wellkarton eben nur mit den Spitzen aufliegt und recht formstabil ist. Andere Variante wäre das Abspannen der Isolierung mit einem einfachen Polyethylennetz um zuverlässig zu verhindern, dass die Isolierung nach innen kommt. Polyethylen, weil es sich nicht reckt.

Der eigentliche Luftspalt braucht nicht groß zu sein, 1 mm reicht, zur Sicherheit 5 mm. Es geht nur darum, dass die Isolation nicht auf dem Holz anliegt und dort dann Moder oder Schimmel entsteht. Belüftung unten und oben durch Überstand oder Luftspalt. Wenn möglich unten beheizen. Unten also einfach offen überstehen lassen und oben Lüftungsschlitz oder ebenfalls offen überstehen lassen. Mehr Aufwand braucht das nicht, ich würde vorher die Blechwände ordentlich gegen Rost schützen und lackieren (Rostschutzfarbe allein ist zu wenig), denn der Lack entspricht der Dampfsperre für das Blech. Eventuell noch Antidröhnmatten verkleben, und dann die Isolierung.

Übrigens: Rechtzeitig an Kabelkanäle denken erspart späteren Kummer. 12V und 230V müssen getrennt verlegt werden...

Das sind Anregungen, keine Erfahrungswerte. Mitdenken ist also angesagt und wie immer hilfreich :)

Uwe / 2

unregistriert

57

Freitag, 29. Oktober 2004, 06:56

Hallo Rüdiger,

danke für Deinen Kommentar zum Ursprungsthema. Inzwischen habe ich mich aber entschieden: Trocellen nicht verklebt, nur eingeklemmt. Die Rückseite des (5cm dicken) Trocellens mit dem Teppichmesser so bearbeitet, das eventuell auftretendes Kondenswasser durch \"Kanäle\" in die Holme abfliessen kann, Als Innenverkleidung 3-8mm starke PE-Kunststoffplatten (alte Displays, die mein Arbeitgeber mir gespendet hat...), welche innen mit Velours beklebt sind. Zumindest bietet das Material keinen guten Nährboden für Schimmelpilz etc...

In ein paar Jahren sag ich Euch, ob\'s \'ne gute Entscheidung war...

Nofue\'s Beitrag ist jedenfalls sehr aufschlussreich, denke ich...


Gruß,

Uwe (der hier angesprochen war...).

Martin O307

unregistriert

58

Freitag, 29. Oktober 2004, 08:21

Hallo,
also ich bin mittlerweile zu anderen Erkentnissen gekommen. Ich werde mir Trocellen besorgen und dies flächig verkleben. Wo es verklebt ist kann es von innen nicht rosten und es werden erst gar keine Reparaturen fällig!
Ist es nicht verklebt, rostet das Blech von innen schneller weg als Du gucken kannst!

Schau Dir mal bei einer Reihe DüDos, incl meinem (den ich fertig gekauft habe) die Dachrinnen an, die sind fast immer am gammeln.
Irgendjemand hier im Forum meinte mal, er hätte früher Düdos als Lieferwagen gehabt und nie das Dachrinnenproblem gehabt. Jetzt als WoMo geht das ruck-zuck und der Rost ist da.

Auf dem SAT hab ich einen Reimo-Ausbauprofi gefragt, der schon zig Autos gebaut hat, der sagte genau das gleiche: Flächig verkleben ist das einzig wahre!

Und dann zur Innenverkleidung Platz für eine Hinterlüftung lassen, die Abläufe unten in der Karosse auflassen, fertig!

Die Luftzirkulation und das flächige Verkleben ist das A und O!


Ich kann nur immer wieder auf Limeskiste verweisen, die Temperaturunterschiede im Boot zwischen Meerwasser draussen und Warmer Luft innen erzeugen ne Menge Kondenswasser, er sollte wissen wie das isolieren richtig geht!

Tauchteddy

unregistriert

59

Samstag, 30. Oktober 2004, 00:09

[cite] aber im Sinne von \"das ist jetzt ein Wohnbus\", blinde Fenster sehen für mich noch schlechter aus als keine.[/cite]

Das fällt auch unter Geschmack, also werde ich da auch nicht reinreden :-)
[cite] 2cm als Lattung für eine Verkleidung halte ich für etwas überdimensioniert. [/cite]

Ich will die Lattung zugleich auch nutzen, um Schrankwände etc. dort zu befestigen, ich weiß nämlich nicht, wie ich die sonst festmachen soll. Nur am Fussboden verschrauben? Wäre eigentlich eine eigene Frage wert ... Um Schruben in den Profilen brauche ich mir nicht so irrsinnig viele Gedanken zu machen, mein Bus sieht sowieso aus wie ein schweizer Käse. Ein Vorbesitzer hat die innere Verkleidung aus Stahlblech gemacht und diese Bleche hat er auf den Rahmen genietet ... Loch an Loch und hält doch!

[cite]Den Luftspalt garantiert dir die Konstruktion nicht unbedingt, denn wenn das Trocellen baucht, geht\'s zu.[/cite]

Ich will vollflächig verkleben, dann kann es doch nicht \"bauchen\", oder? Da müsste sich schon der Kleber lösen ...

[cite] Der eigentliche Luftspalt braucht nicht groß zu sein, 1 mm reicht, zur Sicherheit 5 mm. Es geht nur darum, dass die Isolation nicht auf dem Holz anliegt und dort dann Moder oder Schimmel entsteht. Belüftung unten und oben durch Überstand oder Luftspalt. Wenn möglich unten beheizen. Unten also einfach offen überstehen lassen und oben Lüftungsschlitz oder ebenfalls offen überstehen lassen. Mehr Aufwand braucht das nicht, ich würde vorher die Blechwände ordentlich gegen Rost schützen und lackieren (Rostschutzfarbe allein ist zu wenig), denn der Lack entspricht der Dampfsperre für das Blech. [/cite]

Danke, damit kann ich was anfangen. Als Isolierungslaie tue ich doch ein bisschen schwer

- Editiert von Tauchteddy am 09.03.2005, 23:51 -

60

Samstag, 30. Oktober 2004, 01:56

Man kann Beiträge auch \"bearbeiten\", muss man keine neue Nachricht machen. Vor allem, seit der Zähler raus ist, bringt\'s nicht mal Punkte :-O

Ad Trocellen bauchen: Klar, vollflächig geklebt sollte das Problem im Keim ersticken. Irgendwie hatte ich einen anderen Thread in Erinnerung, da wollte jemand Trocellen stecken.

Die Befestigung der Schränke würde ich unten am Boden und oben bei den Original Gewinden für die Staufächer und Haltegriffe sehen, die sollten konstruktiv die eventuell (Gott schütze dich) auftretenden Kräfte aushalten. Bei mir wird es drei oder vier strategische Schottwände, in Stahl geschweisst und bombensicher verankert, geben, um einerseits den Tiefflug von irgendwelchen Teilen räumlich zu begrenzen, andererseits undämmbare Bereiche, wie das Fahrabteil, vom restlichen Bus hermetisch abzuriegeln, um die Temperierung in Sektionen betreiben zu können.

Was die Nieten anlangt: Na ja, in die Struktur Löcher zu bohren braucht eiserne Nerven. Nun sind sie schon mal da, da kannst du sie zum einfüllen eines Hohlraumschutzes verwenden... Die Crux bei der Geschichte ist, das die Holme über den Luftaustausch innen (!) Kondenswasser geschluckt haben, und zwar alles, denn der Taupunkt liegt natürlich an der kältesten Stelle, und das ist eben das bisschen Blech an der Holm-Aussensseite... Da ich nicht annehme, dass diese Holme innen sehr aufwändig behandelt wurden (Bus tauchen wird wohl nicht gemacht), dürfte da drinnen schon der Rost hausen. Da das Wasser dann innen die Holme runter auf den unteren Querholm (sofern da einer ist) rinnt, ist dort mit den grössten Rostproblemen zu rechnen.

Weil alles Blech immer von innen nach aussen verfault, würde ich mich um diese Problematik zuerst kümmern, vielleicht mit einem Endoskop nachsehen und den tatsächlichen Handlungsbedarf ermitteln. Und wenn dann alles rostfrei ist, den Hohlraum versiegeln und die Löcher dauerhaft dichten. Was für alle übrigen Löcher, auch die originalen nach Ausbau der Haltestangen und Gepäckborde, ebenso gelten muss.