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arche_608

unregistriert

1

Mittwoch, 21. Juli 2004, 15:10

Hallo !

wir planen eine Heckgarage in unseren Bus zu bauen.
Unsere Vorstellung:
Bett als \"Decke\" der Heckgarage, wo man notfalls (wenig Platz) über der Garage schlafen kann. In der Regel sollen die Motorräder dann draußen stehen, und das Bett auf eine bequeme Höhe abgesenkt werden können.

Stellt sich die Frage: wie kann man das Bett bewegen (hydraulisch, ... )? und wie verschließen wir die Garage am besten (Rolladen, Türen, ...)?

Das ganze soll auch irgendwie erschwinglich sein.
Hat hier jemand einen Tipp für uns? Oder sogar Erfahrungen mit etwas ähnlichem?

Vielen Dank für alle Hinweise und
Schöne Grüße,

Susanne und Michael

Woiza-Bua

unregistriert

2

Mittwoch, 21. Juli 2004, 16:26

Hallo,

nen Tip habe ich nicht, trotzdem herzlich willkommen(!)

;-)

3

Mittwoch, 21. Juli 2004, 17:57

Hallo Arche,

zum bett schau mal dort nach:

http://www.selbstausbauer.de/ bin zwar selber an einer planung, ist aber noch nicht auf papier.

Zum verschließen: Wenn rolladen, dann alu! Kannst du aber mit dem qm für 40 € rechnen, die andere frage ist ob die dann so dicht wird, da die einzelnen lammellen leider keine gummiedichtung haben. Hinzu käme dann die Welle, aufhänungen und das getriebe. Dort könnte ich dir aber weiter helfen;-)

Brumm207

unregistriert

4

Mittwoch, 21. Juli 2004, 18:18

[cite]Vossy schrieb:[br]
...
Zum verschließen: Wenn rolladen, dann alu! Kannst du aber mit dem qm für 40 € rechnen, die andere frage ist ob die dann so dicht wird, da die einzelnen lammellen leider keine gummiedichtung haben. Hinzu käme dann die Welle, aufhänungen und das getriebe. Dort könnte ich dir aber weiter helfen;-)[/cite]

Hallo Arche,

erstmal willkommen hier!!

Zu dem Rolladenvorschlag: es gibt doch die Rolltüren/tore in Industrieausführung. Die sind ziemlich dicht, einbruchsicher und klappern nicht. Frag mich aber bitte nicht nach dem Preis;-)

Wenn du öfter mal abseits von Asphalt fährst, solltest du schon darauf achten, daß hinten alles dicht ist. Da zieht durch jede Ritze der aufgewirbelte Staub rein;-(

Gruß Rainer

Gruß Rainer

5

Mittwoch, 21. Juli 2004, 22:15

[cite]arche_608 schrieb:[br]
Stellt sich die Frage: wie kann man das Bett bewegen (hydraulisch, ... )?[/cite]

JÖÖÖÖRRRRNNNNN!

Dein Fachwissen ist gefragt - hast Du dazu irgendwelche Ideen? :-O :-O

*wegduckundganzschnellrenn*

Neuling

unregistriert

6

Mittwoch, 21. Juli 2004, 22:30

Nein Tadzio, bei Bewegung des Bettes wird nicht an die Schwungmasse gedacht.
Arche, frag doch auch mal bei Rüdiger (wohnmobil407H) nach. Wenn er keine Ideehat, dann....

Paladin

unregistriert

7

Mittwoch, 21. Juli 2004, 23:39

[cite]arche_608 schrieb:[br]
Bett als \\\"Decke\\\" der Heckgarage, wo man notfalls (wenig Platz) über der Garage schlafen kann. [/cite]

ICH würde das nicht machen, weil dann die Stehhöhe weg ist. Ich habe hinten ein Rollo und komme gerade noch gut rein, gut das es im Bus dann mehr Höhe hat. Du hast ja ähnlich viel Platz im Bus ;-)
Wenn das Bett nicht gebraucht wird, nimmt es trotzdem den ganzen Platz ein und wenn es zur Benutzung herabgelassen werden muß, ist unten drunter alles wegzuräumen, was entsprechende Höhe hat.

Ich habe die Sache gerade so weit, daß ich mit den Moppeds hinten drin zurechtkomme (Halterungen, Auffahrrampe). Der Rest des Umbaus läuft gerade ;-)

Falls du Straßenmaschinen hast und keine Crossmoppeds, dann gibt es eigentlich nur die Optionen, Moppeds längs od. quer mit richtigen Halterungen. Für seitlich ist eigentlich eine seitliche Garagentür notwendig :-/

Der Vorbesitzer meines Dicken hatte Crossmoppeds und hat die diagonal reingehauen und gegeneinander gelehnt - das will ich meinem Mopped wirklich nicht antun.

Da du nur notfalls dort zu schlafen gedenkst (Gästebett?), hast du wohl vorn die erste Schlafoption. Die einfachste und auch günstigste Version eines Notbetts hinten, wenn die Moppeds draußen stehen, sind klappbare Feldbetten. Die (190-200 cm) sind auf jeden Fall nicht so lang wie Straßenmoppeds (210-225 cm) - und zur Not passen drei nebeneinander längs in die Garage rein. Wenn man die nicht braucht, stehen sie gut zuhause rum.

Wenn du Bilder als Verdeutlichung hierzu brauchst

AVI: Einladen durch Heckrollo (17,3 MB)

JPG: Innenansicht das Rollo reduziert die Höhe nur am Eingang, das Bett komplett !


Gruß Udo

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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8

Mittwoch, 21. Juli 2004, 23:43

leute denkt doch mal an gasdruckfedern zum absenken und heben des bettes! es gibt da ein paar besonders lange für heckklappen und motorhauben.
zur tür: von rolladen alu mit dichtlippe die gibt es !
aber das gibt eine zimlich dieke rolle !
andere möglichkeit: den rolladen in den boden versenken!
das ist das was mir dazu auf der schnelle einfällt.
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

9

Donnerstag, 22. Juli 2004, 09:05

Hi Ihr zwei,

das mit der verstellbaren Garage würde ich gleich wieder vergessen, es sei denn Ihr habt eine Idee wie Ihr die Garage wirklich dicht bekommt. Mit dicht meine ich Luftdicht in Richtung Wohnraum. Egal was da hinten reinkommt, Roller, Enduro, usw.. alle diese Fahrzeuge haben und brauchen ein Tankentlüftung. Gerade im Sommer, wenns dann auch noch schön warm wird und das Benzin im Zweirad gut geschüttelt wird, dann gasen diese Mopeds unwahrscheinlich. Wenn dieser Benzingeruch dann nach vorne kann..15 Minuten und der Unterschied zum Zustand nach ner Mördertüte ist kaum noch auszumachen..will sagen, draussen scheint die Sonne und beim Fahrer hats dann aber auch sowas von Nebel ;-)

Gruß vom Stefan, der seine MotoCrosser früher im R4 Kasten durch die Gegend gondelte %-/
- Editiert von StefanZ. am 22.07.2004, 09:09 -

10

Donnerstag, 22. Juli 2004, 11:39

Hallo !

vielen Dank für all die Antworten!

@Brumm207:
[Rolltüren/tore in Industrieausführung]
Au ja, das sind bessere Suchbegriffe, als Rolladen... - Danke!

@Paladin:
[Stehhöhe... zur Benutzung herabgelassen werden muß]
Stehhöhe ist sicher bequem, doch den Bus ganz zu teilen, nimmt dann doch zuviel Platz weg (trotz 7,10 m). Und täglich Bett machen (Sitzgruppe), möchten wir vermeiden... :-)
Das Bett soll bis etwa Küchenzeile-Höhe heruntergelassen werden. Wir haben links und rechts darunter die Gas- und Wasserinstallation, die so gelassen werden soll. Das Wegräumen betrifft also hauptsächlich die Motorräder. Als Notbett dachten wir den kleinen Schlauch oben, der im Wohnraum bleibt, wenn die Garage gerade genutzt wird (eigentlich nur für Transport). Andere Betten gibt es nicht. Momentan ist eine Sitzgruppe hinten, die zum Bett umgebaut werden kann.

[Halterungen, Auffahrrampe fertig]
Sieht prima aus! Woher hast Du denn Dein Rolltor? Und wie sind Deine Erfahrungen damit?

@wohnmobil407H
[Gasdruckfedern]
Geniale Idee! Hört sich nach einer klasse Lösung an - prompt haben sich auch gleich ein paar Hersteller im Netz finden lassen. Ich bin neugierig, was die als Lösung anbieten können. Oder der Schrottplatz.

[Rolladen in Boden]
Hhmmm... da sind die Stahlträger im Weg, sonst würde das vielleicht klappen.

@StefanZ.:
[dicht bekommen]
Ja, das ist auch noch ein Problem... ;) wobei der Tipp in Richtung LKW-Planen die Lösung sein könnte...


Hat jemand vielleicht eine Empfehlung für Rolltore?
Meint Ihr, es gibt Probleme (Stablilität...), wenn wir das Rolltor nicht mittig verbauen, sondern versetzt, so das die Leiter nach oben zur Dachterasse noch Platz hat?
Hier zwei Bilder, wie es momentan aussieht:
innen
außen
(die Farben des Vorbesitzers ändern sich auch gerade... :-)

Viele Grüße,
Susanne und Michael

arche_608

unregistriert

11

Donnerstag, 22. Juli 2004, 11:46

Sorry, der letzte Beitrag war von uns... der Browser hat wohl seine Einstellungen vergessen.

Ferdinand

unregistriert

12

Donnerstag, 22. Juli 2004, 12:11

Ganz einfach hab ich die Hubbettlösung bei Axel/Laschdrfahrer gesehen. Mit einigen Rollen und dünnem Stahlseil und einer Winde wurde das Bett hoch und runter gelassen. HAbs kurz gesehen und fand es ganz gut.
Kannst ihn ja mal fragen wenn er da ist.
Huhu Axel wo bist du ?
Tschüss Patrick

13

Donnerstag, 22. Juli 2004, 12:37

Kannst du denn das Heckteil nicht wieder in zwei Türen zurückbauen ?

Also, meine Erfahrungen
Garagenzugang seitlich : oft ungünstig wenn man nahe an einer Mauer, Zaun, Auto parken muss. Für die Höhe braucht du um zB einen Roller über den Knick Boden/Ladeschiene zu bekommen eine Schiene von mindestens 1,5 Meter länge. Sonst wird das alles zu steil, du kämfst mit dem Hochschieben und am Knick setzt das Moped dann auch noch auf. Ausserdem ist man nicht immer zu weit und ist es schon lästig nach hinten den Platz haben zu müssen, zur Seite ist es oft noch wesentlich lästiger. Für eine Wettbewerbsenduro (wie bei mir) braucht man ca 2,70m um es längs zu parken. bisschen Platz ist zu gewinnen wenn man den Lenker einschlägt, da kann man sich 20cm sparen. Die Diagonalgeschichte ist dann wieder problematisch, weil man in den Bereich der Radkästen kommt. Entweder fast ganz quer und mit ganz eingeschlagenem Lenker verladen, das braucht aber Kraft und Platz nach oben weil du im Auto heben musst, oder Hinterrad auf den radkasten, dann muss das bett noch höher hinauf.
Aber, was rede ich lange. Du bist doch in München, komm vorbei (Muc-Ost), sieh dir mein Auto an (Garage für 2 Enduros mit Bett darüber) dann bekommst du am ehesten ein Gefühl für die Dimensionen. Rolltor hinten habe ich übrigens während der Suche nach einem neuen Auto bei einem Iveco angeschaut. Der hatte zwar Hochdach, der Rollkasten musste aber natürlich unterhalb des oberen Querträgers montiert werden. Und da sind schnell 20cm Höhe verloren. Und das stört wirklich beim Beladen.

Gruß
Stefan

Paladin

unregistriert

14

Donnerstag, 22. Juli 2004, 22:34

[cite]Arche608 schrieb:[br]
[Halterungen, Auffahrrampe fertig]
Sieht prima aus! Woher hast Du denn Dein Rolltor? Und wie sind Deine Erfahrungen damit?[/cite]
Rolltor war so eingebaut - ich vermutet Feuerwehr oder so ... bin so weit ganz zufrieden damit. Kann mir aber gut vorstellen, daß Türen dichter und leiser sind!
Ein Tipp: Die Befestigung des Moppeds (seitlich) nur mit stabilen Halterungen, da treten größere Kräfte auf als man so denkt - da mußte ich auch lernen, zum Glück wars nicht so teuer. Auch die Flucht des Moppeds nach vorn bei einer Vollbremsung sollte gut durchdacht werden. Näheres auf Anfrage per eMail/PN.


Gruß Udo

arche_608

unregistriert

15

Donnerstag, 5. August 2004, 08:00

Hallo !

inzwischen haben wir ein bißchen Hersteller-Feedback auf die Gasfedern-Lösung zur Bewegung des Betttes bekommen (die Eckdaten: 100 kg werden bewegt, 250 kg soll das Bett im arretierten Zustand aushalten):
\"nach Überprüfung Ihrer Angelegenheit können wir Ihnen keine Garantie bzgl. der Funktion mit Gasfedern/blockierbaren Gasfedern geben. Das Problem ist folgendes: Die Gasfeder(n) müssen mit mindestens 100kg gefüllt sein, d. h. ist die Gasfeder im ausgefahrenen Zustand müssen ca. 100kg manuelle Handkraft aufgebracht werden, um das Bett nach unten zu bewegen. Des weiteren werden die 4 St. Gasfedern zwar mit identischen Kräften gefüllt, können jedoch durch unterschiedlichen Toleranzen verkanten. Dies bedeutet, dass wenn eine Gasfeder ausfällt wurde das System nicht mehr funktionieren.\" Wieviel das ganze kosten würde, ist noch unbekannt.

Wir überlegen gerade folgende \"Grenzlösung\": das realistische Bewege-Gewicht (ohne Puffer) ist ca. 70 kg. Die manuelle Kraft, das Bett nach unten zu bringen ist eine Person, die sich auf dem Bett befindet, wenn die Arretierung gelöst wird.

Die angeschriebenen Rolltor-Hersteller schweigen bisher leider alle (Sommerpause?).

Viele Grüße,
Susanne & Michael