Busfreaks-Logo

Busfreaks-Logo

Busfreaks-Server

  • 80 Prozent

    Das Busfreaks-Serverkonto

    Unser Server kostet Geld und jeder kann uns hier finanziell unterstützen.

    Mehr Infos gibts hier: Busfreaks-Club

Kontrollzentrum

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Busfreaks Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Mittwoch, 4. August 2004, 09:31

Hallo,

meine Frage ist vielleicht etwas off-topic, aber vieleicht bekomme ich hier ja Hilfe.

In meinem Wohnmobil habe ich 2 Stromkreise, die reguläre Zweitbatterie und einen eignen Solarkreis mit einer 105 AH Delta Solarbatterie. Die 2 Versorgungskreise können per Schalter wahlweise auf den Verbraucherkreis geschaltet werden.

Mein Problem ist nun, daß im Solarbetrieb deutlich weniger Leistung an den Verbrauchern (Licht, Dunstabzug, Wasserpumpe Heizungsgebläse) zu Verfügung steht, obwohl die Solarbatterie die gleichen Spannungen zeigt wie die zum Vergleich gemessene Zweitbatterie. D.h. frisch geladen 12,7 - 12,8 V und unter Last ca. 12,35V. Unter Last zeigt mein Kontrollpanel für die Zweitbaterrie gelb grün an, während im Solarbetrieb kurz nach der Verbraucherzuschaltung rot angezeigt wird.

Die Frage ist nun:
Ist meine Batterie kaputt (3 Jahre alt)? Oder liegt das Problem woanderst, evtl. im Stromkreis?

Ich bin über jeden Rat/Tip dankbar, bevor ich mir u. U. eine neue, teure Solarbatterie kaufe.
Gruß, Alex

Volkmar

unregistriert

2

Mittwoch, 4. August 2004, 10:39

Hallo Alex,

erstmal, off topic ist die Frage nicht ;-)

Ohne die Details Deiner Stromkreise zu kennen
ist die Frage nicht so einfach zu beantworten.

1. Wird die Solarbatterie denn überhaupt richtig
aufgeladen?

2. Ist der Laderegler im Solarkreis ok?

Scheinbar hast Du die Möglichkeit die Spannung
wirklich zu messen, hast also nicht nur die farbige
LED-Anzeige. Kannst Du mal einen einfachen Test
durchführen, beide Batterien aufladen und dann
irgendeinen Verbraucher jeweils eine Stunde
an jede Batterie hängen und dabei die Spannung
am Anfang und Ende messen. Ich nehme mal an,
die Solarbatterie ist größer als die andere
Batterie, dann sollte sie sich auch entsprechend
langsamer entladen.

Gruß, Volkmar

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

  • Private Nachricht senden

3

Mittwoch, 4. August 2004, 11:09

werden Deine Batterien generell beide nachgeladen oder immer nur die, welche gerade nicht an dem verbraucherkreis hängt ????

ich hab ne Doppelte Blei-Gel Lösung mit je 280 AH drinnen.
die werden über 2 separate Laderegler angefahren.

damit werden immer beide Batterien bei Solarstrom nachgeladen.
so daß nie \"eine der beiden\" leer werden kann.
Die beiden Laderegler werden mittels 2 Hochlastdioden (je 30A) voneinander entkoppelt.
so daß auch nicht eine Batterie die andere \"leersaugen\" kann.
Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

ansonsten würd ich mal vorschlagen
Überprüf mal die Masse zur Fahrzeugkarosserie evtl. ist da der Verrat zu suchen.
weil schlechte Masseverbindung - oder tatsächlich Batterie Kaputt weil Tiefentladen gewesen....

So long Schteffl
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

4

Mittwoch, 4. August 2004, 16:13

Hallo Schteffl und Volkmar,

die Solarbatterie lädt sich in der Sonne immer auf ca. 12,8 Volt auf, ist also voll, der Regler sollte also auch i.O. sein. Was mich wundert, ist das meine reguläre Zweitbatterie, die über den Motor bzw. bei 220 V Anschluß geladen wird vergleichbare Spannungswerte zeigt (mit Spannungsprüfer an der Batterie gemessen), daß aber die Verbraucher im Solarbetrieb weniger Leistung abbekommen. Da P=U*I muß es wohl an der Stromstärke liegen. Die Frage ist nun, habe ich in meinem Solarkreislauf irgendwo einen zu hohen Übergangswiderstand an einem Kontakt oder kann hier auch die Batterie dafür verantwortlich sein? Normalerweie geht doch bei einer defekten Batterie immer die Spannung sehr schnell in den Keller, oder? Oder behält die ihre Spannung und die Stromstärke nimmt ab? Ich bin ein schlechter Elektiker!

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

  • Private Nachricht senden

5

Mittwoch, 4. August 2004, 17:25

Generell wirst Du zuerst den Spannungsabfall bemerken.

Den Abfall der Stromstärke (das stell ich jetzt mal so inn Raum) wirst Du nicht so schnell feststellen können.

Aufgrund Deiner Aufstellung aber würde ich mal behaupten, daß Deine Batterie nicht ganz voll geladen wird.
oder daß Sie einmal Tiefentladen wurde (also unter 9 Volt)

ein normaler Blei Säure Akku hat bei 13,8 Volt seine Ladeschlußspannung und beim
Blei-Gel Akku liegt diese sogar bei bis zu 14,2 Volt

wenn Du tatsächlich nur 12,8 Volt da reinbekommst, dann stimmt da was nicht, oder Dein Meßgerät überzeugt mit schätzwerten :-O:-O

nein aber mal Spaß beiseite
die 12,8 Volt sind nach Ladung mit abgeschlossenem Ladegerät an sich ok.

überprüfe dennoch mal Deine Masseleitungen, denn offensichtlich kommt da schon nicht mehr alles bei der Batterie zum laden an, wenn während der Ladung die Batteriespannung \"nur\" auf 12,8 Volt hochgeht.

und überprüf auch mal mit dem selben Meßgerät die Eingangsspannung am Solarmodul.

diese müsste bei voller Sonneneinstrahlung zwischen 17 - 21 Volt im leerlauf (je nach Modul-typ und Hersteller) liegen.
ist auch abhängig von der \"Panel-hinterlüftung\" bzw. der Temperatur den Modules....
usw.

gib mal Info....
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

Volkmar

unregistriert

6

Mittwoch, 4. August 2004, 17:34

[cite]Gast schrieb:[br]Hallo Schteffl und Volkmar,

Da P=U*I muß es wohl an der Stromstärke liegen. Die Frage ist nun, habe ich in meinem Solarkreislauf irgendwo einen zu hohen Übergangswiderstand an einem Kontakt oder kann hier auch die Batterie dafür verantwortlich sein? Normalerweie geht doch bei einer defekten Batterie immer die Spannung sehr schnell in den Keller, oder? Oder behält die ihre Spannung und die Stromstärke nimmt ab? Ich bin ein schlechter Elektiker![/cite]

Hallo,

wenn beide Batterien auf 12,8 Volt geladen sind
aber durch den gleichen Verbraucher ein unterschiedlicher
Strom fließt, dann kann dies (mal angenommen wir reden hier
nicht von 100 Ampere) nur darin liegen, daß in dem
einen Stromkreislauf noch irgendwo ein weiterer Widerstand
versteckt ist.
Vielleicht mal als erstes die Batteriepole schön sauber
machen und alle Kontakte (insbesondere den Massekontakt)
überprüfen.
Wie sich die Batterie im Falle eines Defektes verhält hängt
vom Defekt selbst ab, aber typischerweise fällt die Spannung
relativ schnell ab.

Gruß Volkmar

Oooops, Schteffl war schneller mit dem Tippen ... naja doppelt hält besser ;-)
- Editiert von Volkmar am 04.08.2004, 17:41 -

7

Mittwoch, 4. August 2004, 19:17

moin,

da hab ich jetzt glatt mal ne blöde Frage:
Wie verhält es sich eigentlich mit dem Innenwiederstand der Batterie, wenn sie \"kaputt\" ist. Wird der -, je nach Fehler natürlich, evtl. größer? Wo ihr doch auf der Suche nach einem Wiederstand seid. Ist einfach so ne Idee.

Gruß
Dirk

Volkmar

unregistriert

8

Mittwoch, 4. August 2004, 19:41

[cite]dirki schrieb:[br]moin,

da hab ich jetzt glatt mal ne blöde Frage:
Wie verhält es sich eigentlich mit dem Innenwiederstand der Batterie, wenn sie \"kaputt\" ist. Wird der -, je nach Fehler natürlich, evtl. größer? Wo ihr doch auf der Suche nach einem Wiederstand seid. Ist einfach so ne Idee.

Gruß
Dirk[/cite]

Hi Dirk,

ja so isses.
Deshalb geht die Spannung an der Batterie auch sofort
in die Knie wenn Strom fließt, da dann am größeren
Innenwiderstand mehr Spannung abfällt.

Aber bevor man eine Batterie als kaputt deklariert sollte man
erstmal die leichteren (billigeren) Fehlerursachen durchgehen.

Gruß Volkmar

Wohnort: Northeim

Beruf: EDV

Fahrzeug: Volvo 740, Bürstner Wowa Hyundai H1

  • Private Nachricht senden

9

Mittwoch, 4. August 2004, 22:38

Hallo, mal ne dumme Frage,
wird eigentlich die Batterie für den Wohnraum wenn sie eigentlich über 220V geladen wird, und auch über ein Solarpaneel geladen werden soll, durch irgendetwas getrennt?
Also bei mir geht das Ladegerät direkt an die Batterie und auch der Solarregler direkt an die Batteriepoole, ist das so richtig?
(?)(?)
Gruß Pit

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

  • Private Nachricht senden

10

Mittwoch, 4. August 2004, 22:41

Jepp warum nicht?
Kann nur sein das sich de Elektronik gegenseitig beharkt, kommt aber selten vor.

Gruß
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

  • Private Nachricht senden

11

Donnerstag, 5. August 2004, 11:10

Naja Telse gehen kann da schon,

aber eine saubere Lösung ist das nicht.

eine Ordentliche Lösung ist - zumindest meiner meinung nach -
immer noch zumindest das Solarpanel mit Hochlastdioden zu entkoppeln.

dabei fallen zwar 0,7 Volt über die Dioden ab, aber bei 17 Volt
Leerlaufspannung, welche so ein Pannel bringt ist das immer noch zu vernachlässigen.

wobei bei einigen \"größeren\" Solarpanels die Dioden ohnehin schon in den
Anschlüssen drinnen sind - aber eben nicht bei jedem Panel -.


So long

Schteffl
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

Parapanter

unregistriert

12

Donnerstag, 5. August 2004, 12:15

Ciao zäme

Steffel schrieb:
[cite]eine Ordentliche Lösung ist - zumindest meiner meinung nach -
immer noch zumindest das Solarpanel mit Hochlastdioden zu entkoppeln[/cite]

und:
[cite]wobei bei einigen \"größeren\" Solarpanels die Dioden ohnehin schon in den
Anschlüssen drinnen sind - aber eben nicht bei jedem Panel [/cite]

Sag mal, ist das nicht so, dass die Entkoppelung über den Solarregler erfolgt?
Alles andere wäre doch irgenwie d***.

Gruss Manfred

13

Montag, 16. August 2004, 13:26

Hallo Leute,

ich habe jetzt am Wochenende eine umfangreiche Messaktion durchgezogen und konnte keine Faheler in den Leitungen und Kontakten feststellen. Zu guter Letzt habe ich mir mal den Säurestand angeschaut und siehe da, die Batterie ist fast trocken, Schock. Vermutlich liegt darin auch die Ursache begraben, weshalb bei vielen zugeschalteten Verbrauchern die Stromstärke (nicht die Spannung) einknickt. Jetz frage ich mich nur ob ich den großen Säureverlust mit destilliertem Wasser oder Schwefelsäure auffüllen soll. Weiß das jemand?

Alex

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

  • Private Nachricht senden

14

Montag, 16. August 2004, 13:31

Hi Alex,
aus der Batterie verschwindet nur Wasser, also auch nur dest. Wasser nachfüllen.

Gruß
Helmut;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Neuling

unregistriert

15

Montag, 16. August 2004, 13:41

Hi Alex, aber das Auffüllen kannst Du Dir wahrscheinlich schenken. Nachdem ich meine KuKi gekauft hatte und nicht wußte, wie es um die Batterien steht, habe ich erstmal ausprobiert, dann die Womo-Batt gemessen, 9,24V, als tiefentladen und trocken. Dann hab ich fast drei Liter eingefüllt, aber sie war und bleibt tot. Sie reicht zwar noch für einen Abend, aber die ganze Lade-Elektronik und Anzeigen spinnen natürlich. Wenn Du also eh vermutest, daß sie hinüber ist, ausbauen, messen, mit\'nem guten Ladegerät mal so (stand alone) laden, messen, und entweder wieder einbauen und woanders suchen oder neue Batterie kaufen.

16

Montag, 16. August 2004, 17:05

Hallo Meinhard,

meine Batterie leidet nicht an Spannungsschwäche, nach einer Stunde mit allen verfügbaren Verbrauchern hat sie immer noch ca. 12 V, nur die Stromstärke ist geringer als bei meiner \"normalen\" Zweitbatterie für den Wohnbereich (82 Ah Starterbatterie) und damit haben die Verbraucher eben auch weniger Lesitung (Lichtstärke, Gebläsestärke). Von daher habe ich gute Hoffnung, daß die BAtterie nicht ganz tot ist.

Alex

Neuling

unregistriert

17

Dienstag, 17. August 2004, 08:11

Hmmm, dannkeineIdeemehrhab

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

  • Private Nachricht senden

18

Donnerstag, 19. August 2004, 11:51

So hab ich es bei mir gelöst:

Der Cappucco hat 2 Solarpanels auf`m Dach.
das eine (50Watt Handelsbezeichnung) von Siemens
das zweite ein (30Watt Handelsbezeichnung) auch ein Siemens
(huch Schleichwerbung):-O:-O:-O:-O

Zustand vor Umrüstung:
(vorher 2x 6V 168Ah in Reihe + 1x 12V 198 AH + 1x 12V 340 Ah )
das waren zwar etliche Amperes aber eben auch etliche Kg zuviel Gewicht... :-O:-O:-O


Der jetzige Istzustand :
Die Starter Batterie hat 12 V 110 Ah

und der Wohnbereich hat (jetzt nur noch)8o)8o) 2x Bleigel 6V 168 Ah

Auf 230- Volt lädt eine alte Computer USV (Unterbrechugsfreie Stromversorgung die ist aber fest verbaut) und mittels einem zusätzlichem Lastrelais gegen die Solaranlage entkoppelt.

wenn also der Wohnbereich an 230 Volt hängt, dann wird das Panel auf einen
\"kleinen 12 Volt 9,5AH Notstromakku\" und frischt den Separat nach.
Standartmässig wird der \"nur bei bedarf\" zur Ladung mit draufgeschaltet,


jetzt lade ich also im Normalfall die Wohnraum Batterien mit dem 50 Watt Panel mittels eines Solarladereglers.
und die Starter Batterie wird mit dem 30-er Panel über einen Separaten Solarregler
nachgeladen.

(wieso da ist doch eine LIMA im Auto oder ????)

ja ist schon drinnen, aber mein Fahrzeug - bzw. der ganze Elektrische Scheiß den ich unbedingt im Auto brauche, frißt im Stand (bei abgeschaltener Zündung immer noch gut 1A und wenn ich den Tagesdurchschnitt nehme komme ich eben auf diesen Wert.

Damit habe ich mit dem 30 WATT Panel also gerade mal eine Erhaltungsladung.
plus ein kleines bisser`l Reserve. rein rechnerisch liefert das Panel 2,5 A
(bei voller Sonneneinstrahlung sind es tatsächlich aber nur 1,8 A je nach Temperatur des Panels)

und Last bun not Least kann ich es noch manuell auf den Wohnraum mit dazuschalten...
dann ist aber die Erhaltung der Fahrbatterie weg.
aber wenn dann eh (fast)alle System herutergefahren wurden weil das Auto mehr als 2 Tage steht.
Dann sinkt auch da der Stromverbrauch auf \"lächerliche\" 92 mA ab.



...und wenn dann wirklich mal alle Stricke reissen sollten, dann ist ja immer noch der kleine Generator da ... 8o):-O:-O

so long

Schteffl
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

Neuling

unregistriert

19

Freitag, 20. August 2004, 08:48

Also Schteffl, langsam werde ich neugierig auf Dein Auto, ääh Iveco meine ich natürlich;-)