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  • »AndiP« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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1

Montag, 30. August 2004, 11:06

Hi Leute,

der James produziert Spannungsabfälle ohne Ende! Am Bordakku messe ich eine Spannung bei eingeschaletem Kühlschrank (ohne LiMa-Unterstützung) von 12,4V. Glechie Messung direkt am Kühli ergibt eine Spannung von unglaublichen 10,2V! Irgendwo gehen 2,2V bei etwa 10A verloren. Das ist eine Verlustleitung von 22W, die vermutlich an einer Klemmstelle abfallen.Die Stelle muss dann ja mächtig heiss werden. Ich werd mich wohl mal auf die systematische Suche nach dem Übeltäter begeben müssen.

Warum mir das aufgefallen ist?
Ich möchte meinen Kühli auch bei stehendem Motor auf 12V betreiben können, und hab deswegen ein Unterspannungsrelais eingebaut, das mir den Kühli bei unter 11V abschaltet Das sollte eigentlich für die eine oder andere Stunde Kühlibetrieb auf 12V reichen. Der Grund ist eigentlich nur bequemlichkeit. Wenn man mal für ne Stunde aus dem Wagen geht, irgenwas anschauen, muss man nicht mehr den Kühli auf Gas umschalten.

Ciao
Andi

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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2

Montag, 30. August 2004, 12:58

hallo andi
das ist der leitungsverlust bei kleinen querschnitten .
lege mal ein 6 qardrat kabel plus von der batterie zum küklschrank und mach minus auf kurzen weg mit 6 qardrat am rahmen fest wen das kürzer ist als zur batterie(!)
und du wirst dich wundern das dan die spannung auch ankommt.
das problem haben fast alle selbstausbauer
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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3

Montag, 30. August 2004, 13:20

hmmm ??

mit welchem Leitungsquerschnitt ist denn Dein Kühli nageschlossen ????
welche Kabellänge hast Du dabei ???
wie ist die Kabelführung ????
was hängt sonst noch alles auf der Leitung ???


ich vermute mal - aus Deiner Beschreibung heraus, daß die Leitung zum Kühlschrank zu knapp dimensioniert ist und Du den Spannungsabfall über das Anschlußkabel bekommst.

Normalerweise sollte an dieser Leitung ansonsten nix weiteres dranhängen.
und die Leitung in einem Stück bis zum Kühlschrank führen.
Ausser vieleicht ein kleiner Zusatzlüfter \"idealerweise\" ein temperatur-geregelter aus dem Computerbereich, da das elektronisch geregelte Motoren sind und deren Stromaufnahme sich dadurch in grenzen hält.


Im Cappucco hab ich das \"vorhandene 2,5mm² Kabel\" vom Kühlschrank durch ein 6mm² ersetzt.
damit ist der Spannungsabfall über der Zuleitung (die ja bei mir doch vorher 2,5 meter lang war bedingt durch die ganzen Kabelführung in den Sicherungskasten)
deutlich geringer und seitdem funktioniert er auch ordentlich mit 12 Volt.

so sah es bei mir vorher aus:
an der Batterie (Spannungsrichtige Messung)12,7 Volt
Versorgung Bleigel Akku 12 Volt (2x 6 Volt) 168 Ah
gemessene Spannung (am Akku)beim Einschalten 12,4 Volt
gemessene Spannung am Kühlschrank 11,2 Volt
gemessene Stromaufnahme über den Sicherungsstecker 7A

dann leitungstausch auf 6mm²

gemessene Spannung (am Akku)beim Einschalten 12,3 Volt
gemessene Spannung am Kühlschrank 12,1 Volt
gemessene Stromaufnahme über den Sicherungsstecker 6A -
es wird also deutlich weniger Leistung über das Kabel \"verbraten\"
als mit der 2,5 mm² verkabelungs variante

Die Abschaltung mache ich mit einer Separaten Elektronik, welche direkt die Spannung am BleigelAkku mist, nicht irgendwo in der Leitung, da hierbei die Übergangswiderstände
der ganzen \"zwischenverbinder\" aussen vor gehen und hierbei auch noch
Spannungsrichtig gemessen wird was wiederum der Laufzeit des Kühlis erheblich zugute kommt.

bei 120 Watt Leistungsaufnahme zählt bei einem 2,5mm² jeder Meter Kabel .

beim Kühli wie bei allen anderen Großverbrauchern gilt:
in der Kürze liegt die Würze.


ich würde Dir - aus meiner Erfahrung mit dem Absorber - folgendes empfehlen:
6mm² Anschlußleitung mit ein 20A Trennrelais.

Begründung: bei einer zu engen Dimensionierung kann es passieren, daß die
Kontakte des Schaltreleis relativ schnell Abbrennen und Du dann mit einem Defekten oder gar pappendem Relais trotz Deiner \"Unterspannungsabschaltung\" Deine Batterie bis auf den letzten tropfen leersaugst.
Das muß nich sofort passieren aber die Kontakt- materialien verbessern sich mit der Schaltleistung eines Relais.


ok eines noch zur allgemeinen Klarstellung vorweg:
ich überdimensioniere lieber alles um 100% als irgendwo am A.... der Welt dann mit leerer Batterie oder gar einem Kabelbrand dazustehen.
auch wenn`s der eine oder andere für überzogen hält.

so long
Schteffl
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

  • »AndiP« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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4

Montag, 30. August 2004, 18:04

Hi Steffel,

ich hab jetzt mal ein bisschen gemessen und gesucht. Defekte Klemmstellen hab ich nicht gefunden, aber das heisst ja nicht, dass irgendwo noch welche versteckt sind.
Ich hab mal den notwendigen Querschnitt nachgerechnet:
Bei einem Strom von 10A und einem Spannungsfall von 0,5% (also 60mV) darf ich bei einem Querschnitt von 1,5mm² eine Leitungslänge von 5m verlegen. Mit 2x 2,5mm², die ich jetzt neu verlege, sollte ich also gut dabei sein, weil ich keine 5m Entfernung zwischen Kühli und Akku habe. Ich werde dann je eine Ader für Plus und für Minus verlegen.

Mindestens genau so schlimm wie zu kleine Querschnitte sind übrigens Klemmstellen. Da passiert gerne viel Mist! Die Klemmen oxidieren, und die Probleme sind da... Also direkte Verbindung zwischen Kühli und Akku, den Spannungswächter direkt an den Akku, und guttt is. Die \"Alte\" Plusverbindung wird dann nur noch zum Zünden und für den Ventilator genutzt. Da ist dann ja keine Abschaltung drauf.

Ciao
Andi

Wohnort: Giessen

Fahrzeug: MB814 ; Transit

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5

Dienstag, 31. August 2004, 09:28

Hallo Andi

mit der 1,5 mm2 Länge stimmt was nicht
Ich komme auf eine Länge von 0,5m für Hin und Rückleiter

Gruß Karl

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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6

Dienstag, 31. August 2004, 10:17

Servus Andi,

ich würde Dir 6mm² empfehlen bei 5m Leitungslänge.
Außerdem kannst Du die \"Anschlußstellen\" präventiv mit ganz normalem
Handelsüblicher Vaseline sehr gut vor Korrosion schützen.
ich hab das bisher bei all meinen Fahrzeugen gemacht und das hat sich bestens bewährt.
Aussen wie innen.

Stecker auseinander ziehen blankmachen
Vaseline druff und wiedeer zu.
Ist einmal eine schweine Arbeit, bringt aber IMHO 2 Vorteile mit sich:
1. du überprüftst damit alle Steckverbinder zwangsläufig
2. die Stecker welche einen schlechten Kontakt haben werden damit schon mal von haus aus entweder nachgecrimpt oder Ausgetauscht.

Damit lassen sich etliche Elektrikprobleme relativ einfach von vorne herein ausschalten.

gruß
Schteffl
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

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Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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7

Dienstag, 31. August 2004, 17:58

Hallo Karl,
ich habs nochmal nachgerechnet: 1,5mm2 , 10A Betriebsstrom, 0,5% Spannungsfall ergibt eine Leitungslänge von 5m für Hin- und Rückleiter

Servus Steffel,
Anscheinend sind in dem Wagen noch Klemmstellen vorhanden, von denen ich nicht weiss. Die mir bekannte Klemmstelle, die ich jetzt behandelt hab, war anscheinend nicht die einzige problematische. Der Spannungsverlust ist zwar etwas besser geworden,nachdem ich den Vielfachstecker gegen 6,3mm-Kabelschuhe ausgetauscht habe, aber als wirklich gut kann ich das noch nicht bezeichnen. Das ist halt der Mist, wenn man den Wagen nicht selber ausgebaut hat. Man kennt nicht alle Details.
Den Querschnitt, den ich neu verlege, muss ich mal ausprobieren, die Leitung muss in den vorhandenen Kanal passen. Den möchte ich nicht auch noch vergrößern.
Klemmstellen mit Vaseline einschmieren ist eigentlich eine ganz gute Idee, werd ich wohl mal ausprobieren bei meinen neuen Verbindungen. bei den alten ists eh zu spät, das sind alles Rundstecker, die man kaum reinigen kann. Höchstens versuchsweise mit Kontaktspray, aber ob das mal ausreicht bei der dicken Oxidschicht der vergangenen 2 Jahrzehnte?
Naja, mal schaun. Ich werd das schon in den Griff kriegen, ich bin da recht optimistisch. Ist ja nur etwas Strom, der da Zicken macht, ich hab schon schwierigere Schaltungen als diesen Wagen gesehen ;-).

Ciao
Andi