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Uwe / 2

unregistriert

1

Dienstag, 28. September 2004, 10:56

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich jetzt entschieden, meinem Busserl statt einer Solaranlage lieber einen Windgenerator zu spendieren. (Als Segler & Surfer macht das für mich irgendwie mehr Sinn, insbesondere wegen der deutlich höheren Leistungsreserven bei der hierzulande üblichen Bewölkung...).

Hat jemand schon einmal busspezifische (!) Erfahrung mit der Montage von Windgeneratoren am Womo (Anbau, Typen, Teile, Tüv) bzw. dem Betrieb auf Campingplätzen (Geräuschentwicklung etc.) Gemacht? Gibt\'s da irgendwelche Probleme oder Details zu beachten? In diversen Wassersportforen habe ich mich über die Rutland und Air Marine Teile informiert.

Bevor jetzt Sprüche kommen: Nein, ich will das Teil keineswegs während der Fahrt betreiben! Für sachdienliche Hinweise ist eine Belohnung in Form von tief empfundenem Dank meinerseits ausgesetzt. ;-)

Volkmar

unregistriert

2

Dienstag, 28. September 2004, 11:19

Hallo Uwe,

Praxiserfahrung habe ich keine damit, denke
aber, daß Deine Idee so exotisch auch nicht ist.
Ich glaube im Maggie-Deutz Forum habe ich davon
auch schon gelesen.

Hier noch ein Link.

Da der Generator nach Möglichkeit ein gutes Stück über
dem Auto sein sollte um 1. aus den Turbulenzen rauszukommen
und 2. eine höhere Windgeschwindigkeit zu spüren
(die Abnahme der Windgeschwindigkeit mit der Höhe durch
Bodenreibung ist recht beachtlich) ist die Sache für den
TÜV kein Thema. Du brauchst am Fahrzeug eine Halterung
für ein Rohr, das dann so 1,5-2 Meter über das Dach ragt.
Damit kannst Du eh nicht mehr fahren ohne bei der ersten Brücke
den Generator zu rasieren.

Viel Lärm sollte so ein Teil nicht machen und auf einem
CP würdest Du sicherlich immer am Rand in Luv stehen
wollen. Von der Technik solltest Du das Teil über einen
Laderegler an die Batterie klemmen, im Prinzip wie eine
Solarzelle. Dazu wurde hier schon viel geschrieben, mal
die Suchfunktion benutzen.

Viel Spaß Volkmar


PS. schon gesehen ?
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=59027&item=5923827613&rd=1&ssPageName=WDVW
- Editiert von Volkmar am 28.09.2004, 11:33 -

3

Dienstag, 28. September 2004, 11:41

Hallo,

Windgeneratoren machen eine ganze Menge Lärm! Das kann ganz schön nervig werden. Wenn es dann noch Resonanzschwingungen im Fahrzeug gibt, würde ich lieber 200m entfernt im Zelt schlafen. :-)
Außerdem sind die Belastungen auf den Abstützungen ganz erheblich. Ein einfacher Mast reicht meist nicht.
Richtig funktioniert das ganze auch nur so ab 5 Beaufort. Sobald Du am Strand stehst und der Wind ablandig ist, dürfte die Stromausbeute nicht mehr in Relation zum Aufwand stehen. Auf dem Campingplatz dürfte in der Regel ohnehin durch Windabdeckung nicht genügend Wind vorhanden sein.

Und während der Fahrt muss der Generator natürlich abgebaut werden - allein schon wegen dem TÜV.

Schau mal bei Shipshop für mehr Info\'s.

Alles in allem ist das eher was für Blauwassersegler als für Womo\'s.

Grüße
Fritz
- Editiert von Fritz am 28.09.2004, 13:30 -

4

Dienstag, 28. September 2004, 13:25

Servus

[cite]Wie Fritz schon schrieb:[br]
Windgeneratoren machen eine ganze Menge Lärm!
[/cite]

...und alles andere, bleibt nur noch die (vergleichsweise) magere Ausbeute zu erwähnen. Für 2000 Euro kriegst du eine Nennleistung von 350 W, da muss der Wind dann schon ordentlich wehen. Mit einer verstärkten Lichtmaschine http://www.agtar.de kriegst du für 1000 Euro 1000 W. Gut, Wind ist gratis, aber solange du immer wieder mal fährst, kommt genug Strom aus der LiMa (drei Stunden Wind = eine Stunde fahren). Und genug Batterie brauchst du ohnehin, um eventuelle windstille Zeiten zu überbrücken.

Und ja, Solarpanele sind nicht die Alternative, ausser bei Sahara-Durchquerungen...

Aber dazu habe ich schon Abhandlungen im Forum Elektrik in Wohnbusse.de verfasst, das spar\' ich mir hier zu wiederholen.

Martin O307

unregistriert

5

Mittwoch, 29. September 2004, 13:43

Hat mal jemand überlegt, sowas mit nem Hobby-Propeller, aus welchem Bereich auch immer, und einer Lichmaschine zu bauen?
Vorteil: Billig und der Laderegler ist schon drin. Und könnte theoretisch während der Fahrt laufen :-O

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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6

Mittwoch, 29. September 2004, 13:46

...naja martin,

bleibt die Propeller Frage. Weil die Idee mit der Lima passt schon, ging mir auch schon durch den Kopf.

Gruß
Helmut;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Martin O307

unregistriert

7

Mittwoch, 29. September 2004, 14:00

Naja, ein Propeller findet sich sicher irgendwie, Modellbau, Sportflugzeug-Schrott (angerissenes Material ist für einen Generator sicher noch zu verwenden), oder irgendwas anderes. Oder aus Alu einen passend biegen.

Mehr sorgen macht mir die Drehzahl, sooo schnell wird das Ding nicht laufen. Und wenn du anfängst mit nem Riemen eine Übersetzung zu bauen, wird sich das Rad nicht mehr drehen - vor allem bei leerer Batterie.

Welche Drehzahl braucht eine Lima, um halbwegs ordentlich zu laden?

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

  • Private Nachricht senden

8

Mittwoch, 29. September 2004, 14:17

Moin,
warum nimmst du nicht den Kühlerventilator?Is doch schon ´ne Riemenscheibe und Lima dran;-)

Rainer

eat my shorts

unregistriert

9

Mittwoch, 29. September 2004, 14:24

zu dem thema gibts ganz tolle \'bücher\' vom packpapier-verlag, so schräge alternative sachen, richtig gut! lehmfachwerkhäuser selbstgebaut, heizen mit holz oder eben auch windkraftnutzung. gebaut wird hauptsächlich mit schrott, bzw. sperrmüll. von ingenieuren geschrieben, aber super verständlich, nett gemachte bildchen zur erklärung, stellenweise direkt witzig.
zu kaufen gibts sowas immer auf festivals wie zytanien z.b.
aber ich hab grad mal \'gemetagert\':
www.packpapier-verlag.de

hab ein paar bücher hier, nur immer keine zeit zum umsetzen...
8-(8-(8-(

kai

10

Mittwoch, 29. September 2004, 16:49

Moin

Habe Kollegen gehabt die so etwas schonmal im kleinem Stil gebaut haben

Windkrafträder zur Stromversorgung von Bauwägen etc

Sie Idee mit der Winkraft ist ja schon über 20 jahre alt

seid mindestens der zeit wird schon daran rumgetüftelt

Man kann Lichtmaschinen aus dem Pkw Bereich einsetzen -man sollte die aber neu wickeln

wegen den Drehzahlen

Größere Probleme machen da eher die Vibrationen und die Lagerung

Sollte aber mit den modernen Materialien und tüfteln wohl hinzukriegen sein

Ich war mal vor ca 20 Jhren auf einer Austellung von Tüftlern die aus
Industrieabfällen etc funktionierende Wärmekollektoren Wasserpumpen Windkrafträder gabaut haben -und die haben sogar wunderbar funktioniert
Damals noch einwenig belächelt -heutzutage aber schon wieder interessant bei den steigenden Energiepreisen
PV-Anlagen werden ja mitlerweile auch schon vom Staat finanziell unterstüzt

Wenn mir mal jemand Bauanleitungen selbiger zu verfügung stellen könnte wäre ich dankbar



8-)Minux

Uwe / 2

unregistriert

11

Donnerstag, 30. September 2004, 15:40

Danke für die Info..

;o)

Uwe / 2

unregistriert

12

Donnerstag, 30. September 2004, 15:55

Hallo Fritz,

also auf Campingplätzen würde ich (falls die Lärmbelästigung wirklich so groß ist) dann wohl eher für einen Netzanschluss / Ladegerät abdrücken. Wir fahren aber relativ wenig mit dem Womo umher, es wird eher so sein, dass wir über Zeiträume von 4-10 Tagen an einem Platz verbleiben - in Strandnähe und nicht unbedingt auf einem Campinggelände.

Nachts wäre der Windgenerator eh ausser Betrieb - ich will ja schlafen können...

Nur weiss ich nicht, ob der Geräuschpegel tagsüber auf einem Campinggelände unzumutbar wäre, oder nicht.

Als Mast hätte ich am liebsten einen Funkmast (teleskopierbar) aussen am Fahrzeugheck montiert, auf den der Generator-Kopf aufgesetzt würde. Nach meiner Planung wäre der Mast insgesamt etwa 5m lang - der Generator würde also ca 2m über dem Fahrzeug zum Einsatz kommen. Da dise Masten auch ohne Abspannung 1,20m große Satellitenschüsseln tragen, gehe ich davon aus, dass es (z.B.bei den kleinen Rutland-Teilen) keine statischen Probleme geben sollte.

Bisher habe ich Windgeneratoren nur auf Yachten gehört - kam mir aber nicht so schlimm vor, das kann aber auch an den Umgebungsgeräuschen gelegen haben...

In jedem Fall herzlichen Dank für den wertvollen Beitrag.

13

Donnerstag, 30. September 2004, 16:46

Hallo Uwe,

für Deine Zwecke würde ich mir eher einen Generator zum Batterieladen holen oder wie bereits weiter oben angesprochen bei Agtar einen intelligenten Laderegler für die Lima einbauen. Der Agtar-Regler kostet allerdings richtig Geld, beinhaltet aber auch eine komplette Neuverkabelung der Ladeelektrik, einen Batteriecomputer und die Einbaukosten.

Oder einfach Stromsparen (z.B. mit LED Lampen) und die Batteriekapazität erhöhen.

Aber für mein Gefühl wirst Du mit Windgeneratoren nicht glücklich werden.

Grüße
Fritz

Brumm207

unregistriert

14

Donnerstag, 30. September 2004, 17:24

Uppss, das ist aber ein stolzer Preis. 1950 Euro für Strom, mein lieber Mann, dafür kauft so manch einer ein komplettes Wohnmobil.....

Ernsthaft: nach dem gleichen Prinzip arbeitet auch der Sterling-Laderegler, der aber wesentlich billiger ist. Allerdings muß man den selbst einbauen.

Grundvoraussetzung ist bei beiden jedoch eine möglichst große Akkukapazität.

Gruß Rainer

Volkmar

unregistriert

15

Donnerstag, 30. September 2004, 17:39

Hallo Fritz,
hallo Rainer,

vielleicht kapier ich ja auf den AGTAR Seiten
etwas nicht, aber mein Eindruck ist, daß die
Energiequelle letztendlich der Motor (via
Lichtmaschine) des Busses ist.

So sieht die Schaltung HPR SansSouci aus


Nur das kann man auch einfacher haben, die
Idee war doch Alternativen zum Motor zu haben,
Wind, Sonne, ....

Grüßle Volkmar

Tschuldigung, ich dachte ich bekomm mit dem Link
nur den Schaltplan 8(

Limeskiste

unregistriert

16

Donnerstag, 30. September 2004, 17:50

Hallo Uwe,

Kann mich nur meinen vorschreibern anschliesen
Windrad rechnt sich nicht :-/
Auch wenn der Lärmpegel nicht soo schlimm ist wie beschrieben
der ganze Aufwand und die Kosten stehen in keinem verhältniss.
Pack dir zusätzlich 100 AH Akku rein und verwende für die beleuchtung LED\'s
dann wirst du in 4-10 Tage es nicht schaffen den Akku leer zu bekommen
sofern du nich stundenlang Fernseher laufen hast.
Hab Bekannten der hat sich ein 140cm Windrad gebaut aus Bambusstange
und Segeltuch ( so wie die griechischen Windmühlen). :-O
Ist in paar minuten aufgebaut und sieht nett aus
aber von Stromausbeute keine spur :-O

Gruß

Limeskiste

17

Donnerstag, 30. September 2004, 18:50

Servus.

Alternativer Strom ist keine Alternative, zumindest nicht für uns Wohlstandsverwöhnte im Bus. Denn für die Alternative müsste man optimieren, und das geht meist nicht.
Solarpanel? Kicher... Soviel Sonne gibt\'s nicht (und ich hab\' auf meinem Bus doch ein paar m2 drauf...)
Die Crux bei dem Solardings ist ja, dass man in die pralle Sonne muss (wenn\'s denn eine gibt) und sofort braucht der Kühl-/Gefrierschrank und die Klimaanlage und was weiss ich schon wieder mehr Strom, als von oben geliefert wird.

Also warum kompliziert, wenn\'s auch einfach geht? Ein paar hundert Ah Batterie rein, laden von der LiMa beim Fahren oder mit Landstrom, und Verbrauch optimieren. Um das Geld, das Solarpanele kosten, Batterie und Lader/Wandler rein, und wenn Geld übrig bleibt, das Agtar Teil (die 1950,- verstehen sich inkl. Arbeitszeit, man sollte aber selber arbeiten, das macht\'s billiger. Ich hab\' ein Angebot für 1200,-)

Volkmar

unregistriert

18

Donnerstag, 30. September 2004, 20:52

[cite]nofue schrieb:[br]Servus.

Also warum kompliziert, wenn\'s auch einfach geht? Ein paar hundert Ah Batterie rein, laden von der LiMa beim Fahren oder mit Landstrom, und Verbrauch optimieren. [/cite]

Hi nofue,

soweit die Theorie, nur gibt es Leute, die
stehen am liebsten mehrere Kilometer von
der nächsten erreichbaren Steckdose entfernt
und verbringen ihren Urlaub nicht damit
sonderlich viel durch die Gegend zu fahren.
Da bist du auch irgendwann mit den Batterien
am Ende, es sei denn du möchtest für deine
ganze Nutzlast ebensolche mit dir rumschleppen.
Somit bleibt nur nix verbrauchen.

Tja in der Praxis wollen dann diese unperfekten
und unoptimierten Menschen wenigstens einen
Kompressorkühlschrank am Laufen halten.
Da kann man sich dann auch schon mal ein
unperfektes Windrad vorstellen, solange die
Energieausbeute > 0 ist kommt man schon mal
weiter.

Eventuell tut es auch ein kleines Stromaggregat,
das man für den genannten Preis locker bekommt.
Ist nur nervig laut, dann kann ich auch wieder
auf einen CP.

Grüßle Volkmar

PS. nen bißchen Ironie ist auch eingestreut ;-)

19

Freitag, 1. Oktober 2004, 06:53

Moin Volkmar,

[cite]Volkmar schrieb:[br]Eventuell tut es auch ein kleines Stromaggregat,
das man für den genannten Preis locker bekommt.
Ist nur nervig laut...[/cite]

für den Preis einer vernünftigen Windkraftanlage, lieber ein gutes Aggregat. Da kauft man dann eben nicht diese Billigaggregate von eBay, sondern das gute von Honda, z.B. für 1000 W den Honda EU10i, das Teil hörst Du kaum: http://www.car-a-fun.de/p64.html - pro Watt 1 € ...


Ahoj
Klaus

20

Freitag, 1. Oktober 2004, 07:23

[cite]sesom schrieb:[br]Moin Volkmar,

[cite]Volkmar schrieb:[br]Eventuell tut es auch ein kleines Stromaggregat,
das man für den genannten Preis locker bekommt.
Ist nur nervig laut...[/cite]

für den Preis einer vernünftigen Windkraftanlage, lieber ein gutes Aggregat. Da kauft man dann eben nicht diese Billigaggregate von eBay, sondern das gute von Honda, z.B. für 1000 W den Honda EU10i, das Teil hörst Du kaum: http://www.car-a-fun.de/p64.html - pro Watt 1 € ...


Ahoj
Klaus[/cite]

Hi Klaus,

sehe ich genauso. Wobei man bei dem Preis eines Honda EU10i auch schon preislich in den Bereich der Agtar Lösung kommt.

Vorteil Aggregat:
- flexibel
- kann entfernt vom Bus aufgestellt werden
- kann bei Fahrzeugwechsel weiterverwendet werden
- liefert 220 Volt
- leiser als der Busmotor

Vorteil Agtar Lima Regler:
- viel effektivere Ladung (mehr Power als Generator, bessere Ladekennlinie)
- teurer
- kann nicht ohne weiteres in anderes Fahrzeug übernommen werden
- läuft mit Diesel
- kostet kein Gewicht und nimmt keinen zusätzlichen Stauraum weg
- Batteriemonitor mit dabei

Aber über all das würde ich erst nachdenken, nachdem ich meine Energiebilanz optmiert habe und dann immer noch nicht auskommen sollte. Für die 1000 EUR kann man ne ganze Menge Batterien kaufen....

Grüße
Fritz