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cordless

unregistriert

1

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 16:27

Hallo.
Seit kurzem bin ich nun Besitzer eines Magirus 110D7L. Ein ehemaliger Postkoffer Rundhauber Bj. 70, der vor langer Zeit zum Womo umgebaut wurde. Es ist Alles soweit in Ordnung, allerdings hab ich eine Frage zum Frostschutz der Luftbremse.
Der Wagen hat keine Frostschutzpumpe war damals Zusatz. Ich muss ihn über den kommenden Winter auch nicht wirklich viel bewegen, aber wenn dann will ich nix kaputt machen. Ich habe gehört ich soll vor jeder Fahrt einen Fingerhut voll Spiritus hinter dem Kompressor in die LEitung gießen. Dann kann nix passieren. Ist das so? Macht man das? Oder sollte ich Frostschutzmittel für Luftbremsen nehmen oder sogar eine Frostschutzpumpe nachrüsten?
Ich hab bestimmt noch viele Fragen über die Zeit... Bis jetzt lief Alles gut und ich hatte wirklich schon Spaß mit dem Wagen. Ich wäre dankbar für Alle möglichen Tipps :-)
Bis dann und Grüße aus Bremen,
cordless

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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2

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 17:17

also wen du die möglichkeit hast die frostschutzpumpe nach zu rüsten dan mach das.

ansonsten mach das mit dem spiritus nen schnapsglas voll in die leitung hinter den kompresor rein.
das ist auf jedenfall schon mal eine masnahme.

und eben nicht vergessen die kessel regelmäsig zu entwässern.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

MartinBenz508

unregistriert

3

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 19:38

Theoretisch ist der Frostschützer ab +5C in Betrieb zu nehmen um eine sichere Funktion der Druckluftanlage zu gewährleisten. Durch den Fahrtwind könnte es zu einer weiteren Abkühlung kommen. Am wichtigsten ist jedoch wie Eicke es schon schrieb den Kessel täglich zu entwässern. Wenn du doch einige male im Winter unterwegs sein wirst würde ich auch empfehlen einen Frostschützer nachzurüsten.

4

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 19:42

Moin Zusammen
Hast du vielleicht irgendwo eine Trocknerpatrone verbaut? Kann mir gar nicht vorstellen, das die Post damals spezielle "Sommerfahrzeuge" hatte ;-).

Anstatt Spiritus nimm bitte den dafür vorgesehenen Frostschutz. Brennspiritus pur ist nicht gut für die Dichtungen, im Frostschutz sind noch Zusatzstoffe.

Grüße
Appi 8o)

panman53

unregistriert

5

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 20:07

hallo..

bei einem bj.70 wird's vermutlich nix sein mit " lufttrockner(patrone) " ..

wir haben uns ( damals ) auch mit spiritus ---- dem dann etwas kühlerfrostschutz beigemengt wurde.. eben wegen der dichtungen... ---- beholfen...

aber natülich ist auch gegen die verwendung von frostschutz für druckluftanlagen nix einzuwenden... ;-)

lg
willi

cordless

unregistriert

6

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 12:15

Sehr schön! Diesen Winter werde ich mit der Behefsmethode zurechtkommne. Im nächsten Jahr schau ich dann mal nach einer Pumpe. Die arbeit macht dann doch eher im Sommer Spaß.
Dann besorg ich mir mal richtiges Frostschutzmittel für die Bremsanlage.Ein Schnapsglas voll mein ich natürlich auch, keinen Fingerhut;) ..wie konnte ich denn das Schnapsglas mit einem Fingerhut verwechseln...
Also, vielen an Euch! Ich schau mal, was als nächstes für Fragen auftauchen...

@Appi: Ich habe gehört, dass sogar Feuerwehrwagen ganz ohne Frostschutzvorrichtungen an der Bremsanlage unterwegs waren. Das muss ja eine lustige Zeit gewesen sein, in der man erstmal die Bremsleitunge aufschrauben musste bevor man sich locker auf den Weg zur "Feuerstelle" gemacht hat. Was muss das LEben entspannt gewesen sein...
Gruß,
Cord

Wohnort: München

Fahrzeug: LF 408 Bj.72 + 207 Bj.79

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7

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 15:21

@cordless

Feuerwehrwagen stehen in der geheizten Halle und werden regelmässig entwässert ;-)

Gruß Helmut
Signatur von »chefbiber2000« Der späte Wurm verarscht den Vogel

cordless

unregistriert

8

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 16:50

Ja..ok, das Detail hatte ich nicht bedacht :-)
Also Pumpe oder Halle. Da dürfte die Pumpe wohl die simplere Lösug sein.

Wohnort: Hamburg

Beruf: Freibeuter

Fahrzeug: DB Bus

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9

Freitag, 10. Dezember 2010, 09:12

Was passiert eigentlich wenn man nicht entwässert?
Signatur von »Asmara« Jetzt in Australien www.Wunderbruecke.com

Wohnort: Ehingen am Ries

Fahrzeug: 406D, 613D-KAV, R100

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10

Freitag, 10. Dezember 2010, 11:37

Zitat

Anstatt Spiritus nimm bitte den dafür vorgesehenen Frostschutz. Brennspiritus pur ist nicht gut für die Dichtungen, im Frostschutz sind noch Zusatzstoffe.


In der Bedienungsanleitung für meinen 613 steht da nur "Spiritus" als mögliches Mitttel für den Frostschutz. Ein spezielles Rostschutzmittel für Bremsen ist da nicht aufgeführt. Also nehme ich Spiritus.

Mutzi

MartinBenz508

unregistriert

11

Freitag, 10. Dezember 2010, 12:13

@asmara dann friert Wasser ein. dadurch könnten wichtige Teiler der Anlage ihre Funktion verlieren.
auch im Sommer sollte regelmäßig entwässert werden, da sich sonst Wasser in den Druckkesseln sammelt und ihre Kapazität verringert.
- Editiert von MartinBenz508 am 10.12.2010, 12:19 -

12

Sonntag, 12. Dezember 2010, 22:33

Hi cordless schöne Grüße nach Bremen und willkommen im LKW Lager. Now you enter the big boy toy room. haha, also hast ja was seltenes ergattert einen Nasenbären-Briefkasten, denn mal herzliche gratualtion, hab ich schon bestimmt sein 1984 keinen mehr bei der Post gesehen und privat schonmal garnicht. Schau mal ob du überhaupt eine Luftbremse hast, denn unsere alten Mercedes Laster hier ,haben alle keine wirkliche Luftbremse, sondern eine Hydraulische bremse und haben dann nur den Luftdruck nur als Bremskraftverstärker quasie. mein LP 608 hat auch die handbremse mechanich, denke Du auch oder. Der 613 vom mutzi wird aber schon eine mit Luftdruck haben. Also bei unseren luftdruckunterstützten hydraulischen bremsen ist mit dem einfrieren nicht ganz so wie bei den echten Luftdruckbremsen, denn hier ist jeder Bremszylinder ja nicht mit bremsflüssigkeit sondern mit Luft und Kondenswwasser was gefreiren kann gefüllt, lach.

13

Sonntag, 12. Dezember 2010, 23:29

Zitat

Original von mutzi

Zitat

Anstatt Spiritus nimm bitte den dafür vorgesehenen Frostschutz. Brennspiritus pur ist nicht gut für die Dichtungen, im Frostschutz sind noch Zusatzstoffe.


In der Bedienungsanleitung für meinen 613 steht da nur "Spiritus" als mögliches Mitttel für den Frostschutz. Ein spezielles Rostschutzmittel für Bremsen ist da nicht aufgeführt. Also nehme ich Spiritus.

Mutzi


Tja Mutzi....jeder kann hier das tun was er/sie möchte. Das ist ja das schöne.... ;-)

Appi 8o)

Discoverfun

unregistriert

14

Sonntag, 12. Dezember 2010, 23:50

Zitat

Original von cordless
Hallo.
Seit kurzem bin ich nun Besitzer eines Magirus 110D7L. Ein ehemaliger Postkoffer Rundhauber Bj. 70, der vor langer Zeit zum Womo umgebaut wurde. Es ist Alles soweit in Ordnung, allerdings hab ich eine Frage zum Frostschutz der Luftbremse.
Der Wagen hat keine Frostschutzpumpe war damals Zusatz. Ich muss ihn über den kommenden Winter auch nicht wirklich viel bewegen, aber wenn dann will ich nix kaputt machen. Ich habe gehört ich soll vor jeder Fahrt einen Fingerhut voll Spiritus hinter dem Kompressor in die LEitung gießen. Dann kann nix passieren. Ist das so? Macht man das? Oder sollte ich Frostschutzmittel für Luftbremsen nehmen oder sogar eine Frostschutzpumpe nachrüsten?
Ich hab bestimmt noch viele Fragen über die Zeit... Bis jetzt lief Alles gut und ich hatte wirklich schon Spaß mit dem Wagen. Ich wäre dankbar für Alle möglichen Tipps :-)
Bis dann und Grüße aus Bremen,
cordless

Hallo cordless,
Ich habe zwar nur 608,aber Luftgefedert mit 8 Bälgen und eingeb.Kompressor von Saviem und gegen einfrieren habe ich einen Werkzeugöler(für kl. Luftwergzeuge)
hinter dem Kompresor eingebaut,der ist bis 20 Bar geprüft mit Schauglass,ich fülle ihn mit Spiritus und die luft wird dann sicher entfeuchtet er hat
Gew.Ausgänge das man event.starre Luftleitungen direkt einschrauben kann und ist in jedem Obimarkt erhältlich,ich habe viele m 6mm Leitungen,weil ich
auch Niveauregulierung angeschlossen habe (schon viele jahre) und das Ding funktioniert sehr verlässlich auch bei -25'C !
Gruß, jan/Discoverfun

cordless

unregistriert

15

Montag, 13. Dezember 2010, 09:17

Genau, ich habe einen Hydrair im Wagen. die Bremanlage als solche ist hydraulisch und die Handbremse läuft über Seilzug, soweit ich das jetzt weiß. Ich habe jetzt also Frostschutz für die Bremsanlage besorgt. Richt zwar kein Stück besser als der normale Spiritus, aber auch dort, wo ich ihn gekauft habe, sagte mal mir, er würde die Dichtungen gleichzeitig ein wenig pflegen. Den Hydrair in Stand zu setzen soll recht aufwendig sein, bzw. sehr teuer, wenn man es machen lässt. Insofern hoffe ich, dass ich keine Probleme mit dem Ding bekomme..
Das mit dem Luftentfeuchter für Luftfruckwerkzeuge klingt auch nach einer schönen Idee. Ich werde mal schauen. Es ist auf jeden Fall keine lösung jedes Mal die Leitung am Kompressor abzunehmen.. Und jedesmal sau ich mich mit dem stinkenden Frostschutz ein..
Also: Danke soweit und einen schönen Tag noch!
cord

Tauchteddy

unregistriert

16

Mittwoch, 12. Januar 2011, 22:49

Meine Feuerwehr hatte gar keine Pumpe, bei der SZM ist sie kaputt. Aber wenn es richtig kalt ist, fahre ich sowieso nur wenig mit dem Magirus, mehr mit dem Rad.

Uebertragungswagen

unregistriert

17

Montag, 18. Juli 2011, 12:41

Hallo.

Ich weiß der Thread ist alt, ich bin jetzt nur über das aktuelle Bremsenproblem von Cordless darauf gestoßen. Aber weil ich hier lesen "Druckluftentfeuchter" und "Maschinenöler"....

Ich bin weiß gott jemand der gerne Fünfe grade sein läßt und nicht immer alles ganz genauso macht wie es vorgeschrieben ist, trotzdem, und ohne Standpunktbeharrung meinerseits:

Bitte paßt auf was Ihr mit euren Bremssystemen macht; mir ist schon trotz "Schrauben unter Fachaufsicht" und größter Vorsicht ein Fehler passiert, was fast zu einer Katastrophe geführt hätte. Will sagen: Kleine Ursache, große Wirkung.

Die Bauteile die hier erwähnt werden haben in einer Fahrzeugdruckluftanlage nichts verloren. Sicher, den Druck halten sie aus; aber es fehlt sehr häufig an der Standfestigkeit im Fahrzeugbetrieb, das niedertourige Rütteln des Deutz, im besten Falle noch gepaart mit Erschütterungen (und wir reden hier noch lange nicht von Wellblechpiste, da reicht ein schnell gefahrener Feldweg auf dem Weg zum Festivalgelände) haben schon so manches als "Stabil" eingschätztes Gerät verlegt.

Versicherung, Technische Abnahme (TÜV) sowie die Zulassung sind mit Einbau nicht dafür vorgesehener und entsprechend geprüfter Bauteile sofort hinfällig. Das ist halt einfach nicht "irgendeine" Druckluftanlage.

Zum Einbau gibt es spezielle Lufttrockner, teilweise mit integrierter Druckregelung, die man manchmal günstig auf Ebay kaufen kann. Allerdings ist es oft ein Problem ohne weiteres einen solchen einzubauen. Denn alles was vorher feucht/schlammig war, wird dann trocken und durch die Leitungen in die Ventile geblasen.

Bei der genannten Anlage dürfte also eine Frostschutzpumpe die günstigste Lösung darstellen. Mein Fahrzeug hatte so etwas nicht; allerdings ist die Druckluftanlage in den kleinen Magiren auch eine sehr überschaubare Geschichte was die Betriebsbremse betrifft. Presser -> Druckregler -> Kessel -> Bremskraftverstärker. Wer den Kessel regelmäßg entwässert kommt auch so klar. Ansonsten, wer sich die Arbeit machen möchte, alle Rohre und Kessel raus und neu und dann mit Lufttrockner mit Zulassung. Dazu hat ein Freund einen sehr guten Artikel verfasst, den Ihr bei Interesse hier finden könnt:

http://www.deutz-brenner.com/v2/technik/…eine-abhandlung

Ich will keinem was Vorschreiben und bin auch kein "Bedenkenträger". Wir sind alle freie Menschen und tun was wir tun. Nur: Manchmal weiß man Dinge nicht, und hätte sie nicht oder anders getan, hätte man es gewußt. Das ist meine eigene Erfahrung. Deshalb hier meine Worte.

Schöne Grüße und nix für ungut,

Der Ü.
- Editiert von Uebertragungswagen am 18.07.2011, 12:47 -