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1

Montag, 21. Februar 2011, 13:17

Hallo,

habe hier einmal eine Frage an die Fachleute. Worin besteht eigentlich die Unverträglichkeit mancher Motoren wenn man sie mit Super E10 betankt? Macht das den Motor kaputt oder mindert es "nur" die Leistung.Was passiert da?
Danke für eure Antworten.

Gruß
Harald :-)

2

Montag, 21. Februar 2011, 13:26

hai,

was ich so gehört habe liegt die Unverträglichkeit da drin, das bei Fahrzeugen, bei denen Aluminiumkomponenten im Einspritzbereich verbaut sind, diese durch den aggressieven Alkoholanteil angegriffen, und nachhaltig zerstört werden können. Also schlimmstenfalls Vollausfall.

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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3

Montag, 21. Februar 2011, 15:15

das ist fast das selbe problem was einige diesel fahrzeucge mit dem biodiesel haben.
da werden dichtugnen und mettale bei dem E10 angegriffen und zerstört deswegen dürfe ältere fahrzeuge das zeuch nicht fahren weil eben kapitaler motorschaden entstehen kan.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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4

Montag, 21. Februar 2011, 15:54

Hier mal ein guter Beitrag zu dem Thema:

Zitat

Ist Bioethanol schädlich für Bauteile des Kraftstoffsystems?
Ja. Besonders bei Vorkriegsfahrzeugen wurden viele Komponenten aus Elastomeren (gummiartige Plastikteile) und Aluminium verbaut. Ethanol greift diese Teile an. Aluminium korrodiert und die Elastomere beginnen porös zu werden und zu zerfallen. Damit können auch wieder Bestandteile in die feinen Düsen des Vergasers gelangen. Zum größten Teil sind Vergaser aus Aluminium gegossen. Ethanol greift Aluminium an und verursacht auf Dauer Korrosion. Dieser Effekt ist allerdings noch nicht im Ganzen nachgewiesen. In Südamerika wird bereits Bioethanol-Kraftstoff verwendet und Vergaser entsprechend darauf umgerüstet. Die alten Vergaser wurden durch eine Kupfer-Galvanisation angepasst und damit vor der Ethanol-Korrosion geschützt. Durch eine Langzeitstudie ist mittlerweile ermittelt, welche Metallarten im Kraftstoffsystem durch die Nutzung von Bioethanol angegriffen werden und dadurch korrodieren. Diese Liste der Metalle trifft im hochgradigen Maße auf Oldtimer zu. So betrifft dies nach der Studie folgende Metalle:

-Teile aus Zink oder mit Zinklegierungen (auch verzinkte Metalle)
-Bronze
-Kupfer
-Stahl mit einer verbleiten Schicht
- Aluminium

Diese Metalle werden vor allem im Tanksystem, den Kraftstoffleitungen, Verbindungselementen im Kraftstoffsystem und den Vergasern verwendet. Die anfängliche Meldung in den meisten Fachmedien, Vergaser mit Bronze galvanisieren zu lassen, ist somit widerlegt, da auch Bronzelegierungen nach den neuesten Erkenntnissen vor Korrosion nicht geschützt sind. Die Kraftstoffindustrie ist also gefordert, entsprechende Additive zu entwickeln, die diese Systeme schützt.
Bei modernen Fahrzeugen sind die meisten Fahrzeugteile im Kraftstoffbereich aus Kunststoff und somit nicht betroffen.


Quelle: http://oldtimer-tv.com/oldtimer/DE/news/index.php?Seite=457

Andi

wulfmen

unregistriert

5

Montag, 21. Februar 2011, 16:49

volvo-pkw ab 1976 sind voll e-10 tauglich :-)

6

Dienstag, 22. Februar 2011, 12:44

Heute morgen war ich an der Tanke. 4 Zapfsäulen mit E10 und eine mit Super Plus. An der Super Plus standen 4 Fahrzeuge in der Schlange, an den 4 E 10 Säule war niemand. Den E 10 will wohl keiner.

Gruß
Harald :-)

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Medienfuzzi

Fahrzeug: 79er Ford A0406, 96er W210

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7

Dienstag, 22. Februar 2011, 19:54

Naja, die Leute sind halt verunsichert - ist ja auch kein Wunder. Ich werde weiterhin Super tanken bis es nicht mehr geht. Angeblich soll mein alter 190er das neue Zeugs vertragen ... aber sicher ist sicher, wäre schade, wenn er nach 19 Jahren den Motortod stirbt. ;-)
Signatur von »Hucky« It's only Rock'n'Roll - but i like it. 8-)