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Chrissi21

unregistriert

1

Dienstag, 27. März 2012, 12:21

Ojeoje! Motor 562 gewaltig überhitzt. Was nun alles tun?

Hallo ihr Lieben, die ihr euch bestimmt alle toll auskennt.
Ob es wohl jemanden gibt, der sich mit den "großen Jungs" auskennt?

Ich habe einen Setra S12, 10to., BJ.1967, 6 Zyl. Henschelmotor mit 11 Liter Hubraum und 141kW (192 PS). Stehend.

Auf der Autobahn ist es passiert. Die Heizungsanlage war undicht, und das Kühlmittel ist vollständig ausgetreten.
Ich habe beim Autofahren nur wenige Minuten geträumt (viell. 12 Minuten) und als der Motor ruckelte, war es zu spät.
Wasser weg! Öl weg!
Das mit dem Wasser kann ich ja verstehen, aber wo ist das Öl hin? Durch die abgesprungene Ölentlüftung?
Habe
sie wieder draufgesteckt, dann fliegt sie wieder ab und so fort. Jetzt
fliegt sie aber nicht mehr ab, auch ist kein Druck am Öleinfüllstutzen.

Also
abkühlen lassen und dann alles nach gefüllt. Gestartet und langsam
losgefahren (zurück nach Hause in den Hunsrück natürlich - 50km)
Hat viel gequalmt und mächtig getropft! (nicht verpetzen! Habe schon viel mit Ölsaugkörnung schon weggemacht)
Wieder 15 Liter Öl nachgefüllt und weiter geht's.
Jetzt qualmt er kaum noch, verliert kaum Öl, tropft aber immer noch viel ÖL unter den Motor.
Kein Öl im Wasser! Kein mal Wasserverlust! Zumindest konnte ich nichts feststellen.

Nun
bin ich Zu Hause. Einmal wollte er hier noch schlecht starten, dann
wieder startet er doch nach einigen Umdrehungen recht gut.
Was muss ich jetzt tun? Werkstatt ist ausgeschlossen - auf 1200 Euro und mehr Rechnung habe ich keine Lust.

Da ich bei Motorrad und Auto schon mal Zylinderkopfdichtungen selber gewechselt habe, dachte ich, das kanns'te selbst.
Habe aber dennoch einen älteren LKW-Mechaniker als Kumpel, der da mithilft.
Leider weiß der auch nicht so wirklich viel. (Lange aus dem Job raus)
Kompressionsprüfgerät bis 70 bar habe ich mit bei Ebay geschossen (25.-Eu neu)
Drehmomentschlüssel habe ich auch. Und Nusskästen usw..

Auf gehts, dachten wir uns.
Aber schon die erste Schwierigkeit, und damit beginnen die Fragen die ich hier stellen will:

1.
Wie und woran messe ich die Kompression? Und wenn es die Einspritzdüsen
sind, die da senkrecht im Zylinderkopf stecken - wie bekomme ich die da
raus?
2. Wo könnte nach so einer Hitzeorgie überall Öl rauskommen?
3. "Repariert" sich so ein Motor von selbst? Denn seit der Überhitzung sind die Defekt-Symptome weniger geworden.
4. Woher bekomme ich Zylinderkopfdichtungen? Im LKW-Handel sind die nicht zu erhalten.
5. Ansaug- und Abgasbrücken kann man mit Dichtmasse dichten, ja?

Herzlichen Dank an die Fachleute hier.

Tauchteddy

unregistriert

2

Dienstag, 27. März 2012, 15:39

Klar repariert sich ein Motor selbst, musst nur ganz fest dran glauben ... Falls du nicht fest genug dran glaubst: ich habe noch einen 12l Henschel aus einem S150 abzugeben, auf Wunsch komplett mit Getriebe ...

Chrissi21

unregistriert

3

Mittwoch, 28. März 2012, 18:08

nun ja, der wird wohl nicht passen, oder?

Wo bekäme ich denn Zyl.kopf-Dichtungen her?

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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4

Mittwoch, 28. März 2012, 18:37


Wo bekäme ich denn Zyl.kopf-Dichtungen her?

da http://www.dichtungen-schwarz.de/epages/…LKW1/H/HENSCHEL mal versuchen.
gruss,
roadrunner

Chrissi21

unregistriert

5

Mittwoch, 28. März 2012, 23:04

Offenbar ist meine da nicht dabei. Ich habe 6 Zylinder. Es sind 3 Zylinderköpfe a'2 Zylinder.

Würden es aber tatsächlich jene im Link sein, also 3 Bohungen, dann hieße das ALLE Köpfe abzumachen, wenn nur ein Zylinder keine Kompression hat, und man eingedenk der beschriebenen Kopfunterteilung man nur eine benötigte (die dann 2 Bohrungen hätte)
Naja, wenns so weit ist, muss ein Kopf eh runter, dann sehen wir ja ob dann die beiden anderen, nicht defekte Zylinder abdeckend, auch runter müssen.
Danke vorerst.

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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6

Donnerstag, 29. März 2012, 07:31

Offenbar ist meine da nicht dabei. Ich habe 6 Zylinder. Es sind 3 Zylinderköpfe a'2 Zylinder.


moin,
das habe ich wohl gesehen.

aber schau doch mal unten rechts auf der page.

die stellen selber dichtungen her.
falls du sie nirgendwo findest, kannnst du sie da anfertigen lassen.

Tauchteddy

unregistriert

7

Donnerstag, 29. März 2012, 08:55

Hast du im Setra-Club schon gefragt?

Chrissi21

unregistriert

8

Donnerstag, 29. März 2012, 12:54

Ja, habe ich auch. Da stehen aber noch die Antworten aus. Ihr seid hier scheinbar etwas reger...
Aber viell. kommt da noch was. Alles hilft...
Danke euch erstmal...

Tauchteddy

unregistriert

9

Donnerstag, 29. März 2012, 19:20

Dann frag nicht im Forum, sondern maile Torsten Krüger direkt an. Das Setra-Forum ist so gut wie tot ...

strandläufer

unregistriert

10

Donnerstag, 29. März 2012, 19:41

frag hier mal nach

da sind viele setra fahrer bei

wulfmen

unregistriert

11

Freitag, 30. März 2012, 11:40

..mann könnte aber auch ersteinmal diagnostizieren,was mit dem eigenen motor jetzt los ist.

dann wägt man ab,ihn zu sanieren oder n gebrauchtes aggregat zu kaufen.

wulf

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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12

Freitag, 30. März 2012, 17:31

...das frage ich mich beim mitlesen auch schon die ganze zeit!
was genau ist denn überhaupt kaputt? und kopfdichtung tauschen weil der motor ölt klingt unsinnig, zumal du schreibst kein wasser im öl und kein öl im wasser.
klingt etwas nach sinnlosem drauflosschrauben.
mach erstmal so wie wulf sagt,
gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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13

Freitag, 30. März 2012, 22:10

1. kompresion messen. dafür müssen die einspritzdüsen für raus. brauchst glaube eine passende lange nuss dafür.

wen ok dan ok.

2. wasserkreislauf abdrücken und schauen op da irgent wo was waus piselt.

3. öl kreislauf abdrücken un schauen op es da irgent wo am motorblock rausfeift.
wen es das tut is der rumpfmotor hinüber, schweissen kanste bei guseisen nix selber.

erlädige das erst mal und dan mach dir weitere gedanken über ersatzteile.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Chrissi21

unregistriert

14

Dienstag, 3. April 2012, 14:21

Danke Eicke!

Nur das mit der "langen Nuss" müsste mir mal einer erklären.
Wir haben uns einen Schlüssel selbst gebaut. Einen 21 Maulschlüssel abgesägt und an einen alten Steckschlüssel geschweißt. (weil es kein Sechskant ist, sondern rund mit einer schmalen Stelle.
Angesetzt da wo die schmale Stelle ist, aber da dreht sich nix! Rohe Gewalt hilft auch nicht.

Wie kriegt man Einspritzdüsen aus dem Zyl.-kopf raus die senkrecht dort drin stecken?
Was brauche ich? Wie stecken die da überhaupt drin? (Nein, sind nicht geklemmt, zumindest nicht sichtbar)
danke im Voraus

Sparkassenmobilist

unregistriert

15

Dienstag, 3. April 2012, 14:37

Hmmm

ich kenne deinen Motor nicht... beim OM 352 ist es eine Art Überwurfmutter die man lösen muss Danach geht es mit einem speziellen abtzieher relativ einfach... Ohne habe ich auch 2 rausbekommen aber die anderen halt nicht
Den Knarrenaufsatz für die Muttern hab ich mir gekauft ( ist eigentlich nur eine überlange Nuss)

den Abzieher hat mir die Sternbude gegen Ausweiss kostenlos geliehen

Peter

Wohnort: Ottrau

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Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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16

Dienstag, 3. April 2012, 21:03

ich kan dir nur sagen wie es bei den MB motoren ist.
da ist eine grosse mutter über der einspritzdüse heist also leitung ab dan die lange Nuss drauf mutter abgeschraubt und dan oben wo die dieselleitung draufgeschraubt war giebt es einen sogenanten "W.i c..h.s.e.r", der heist wirklich so. der wird da drauf geschraubt und dan kan man die düse damit heruas schlagen.

also schaue mal op bei dir auch nur eine mutter über die düse geschraubt ist die müste dan wech und dan versuchen eben die düse heraus zu zihen.

wen das nicht so ist kan es auch sein das das bei dir alles eins ist, war bei deutz motoren auch so, also an den abgeflachten stellen passenden schlüssel drauf und dan ordentlich dran herum ihen. die sitzen ordentlich fest, müssen ja was aushalten.
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17

Dienstag, 3. April 2012, 22:51

Wie eicke schreibt. Da hilft nur viel Rostlöser und eventuell was zum warm machen. Das sind die Überwurfmuttern mit der "schmalen" Stelle. Wenn ihr die losdreht kriegt ihr die Düse raus, wie auch bei den Deutz und Hanomag Motoren ... ach und bei noch einigen anderen!

18

Dienstag, 3. April 2012, 22:54

oder bei Zeit und Geduld: N Lappen mit Petroleum (so richtig nass) um die Düse/Düsenhalter umwickelt und dann mal 2-3Tage Geduld!

Wohnort: wo mein Autowagen steht

Fahrzeug: LP 608

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19

Dienstag, 3. April 2012, 23:26

hallo mal so,
giebt es einen sogenanten "W.i c..h.s.e.r", der heist wirklich so.

das ding heiß zughammer
die handhabung ist vielleicht ähnlich.
Signatur von »Osti« Gruß

Frank


keine macht für niemand!!

Sparkassenmobilist

unregistriert

20

Dienstag, 3. April 2012, 23:41

laut Handbuch für den OM 352 heisst das ding Schlagwerkzeug und hat die Teile/werkzeugnummer

355 589 01 36 00

wie gesagt ... ich hab es mir geborgt. Und nachdem die Überwurfmutter weg waren kamen damit die Düsen freiwillig raus..

Peter