Busfreaks-Logo

Busfreaks-Logo

Busfreaks-Server

  • 80 Prozent

    Das Busfreaks-Serverkonto

    Unser Server kostet Geld und jeder kann uns hier finanziell unterstützen.

    Mehr Infos gibts hier: Busfreaks-Club

Kontrollzentrum

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Busfreaks Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Uebertragungswagen

unregistriert

1

Sonntag, 3. März 2013, 13:13

Abbau Zylinderkopf und Zylinder Deutz BF6L913

Hallo.

Ich bin gerade daran einen Deutzmotor, BF6L913 fit zu machen. Dabei habe ich einen der Zylinderköpfe demontiert und den Zylinder gezogen um den Kopf neu abdichten zu können. Die einzelnen Schritte wurden per Video dokumentiert und kommentiert.

Für die Deutz Besitzer hier ist das evtl. ganz intressant. Es kann sein, das ich manchmal nicht ganz die korrekten oder bekannten Ausdrücke für Bauteile verwende, ich bitte dies nachzusehen, ich bin ja auch nur intressierter Laie.

Wer also möchte, kann sich das Ganze hier anschauen:

http://www.youtube.com/watch?v=B3pBfXFqeek

Schöne Grüße,

der Ü.

Wohnort: Salzburg

Fahrzeug: Mb 307D, Golf I u. IV

  • Private Nachricht senden

2

Sonntag, 3. März 2013, 19:10

Wichtig wär noch die Düsenstöcke markieren, zu welchem Zyl. sie gehören.
Das mit den Kolbenringen komt mir komisch vor, da sich diese ja im eingebauten Zustand auch drehen (sollen).
Sonst, Respekt !

Mfg
Bernd

Uebertragungswagen

unregistriert

3

Sonntag, 3. März 2013, 19:54

Die Düsenstöcke wurden vorerst auf einer mit Zahlen versehenen Pappe abgelegt, ebenso wie die dazugehörigen Druckstücke. Das sieht man allerdings nicht... :)

Das mit den Kolbenringen habe ich von einem Landmaschinenmeister, der schon ein paar mehr Motorenüberholungen auf dem Buckel hat als ich. Bei Reparaturen im Feld (oder wie ich gerne sage: "African style") wird auch immer nicht alles getauscht, es muss ja weiter gehen. In einige Fällen sind dann nach kurzer Zeit die Kolbenringe gebrochen.

Ob man das "glaubt" oder nicht ist jedem seine persönliche Entscheidung, ich jedenfalls höre auf solche Ratschläge gerne. Auch halte ich es in solchen Fällen (jemand mit viel Ahnung erklärt mir mit wenig Ahnung Details) pragmatisch und sage hier: "Es schadet auf GAR KEINEN FALL die Ringe NICHT zu verdrehen"

Wie und warum sich die Ringe, die ja im Betrieb im Zylinder "verspannt" sind laut Dir aber drehen "SOLLEN" verstehe ich nicht. Gerade das möchte der Motorbauer ja verhindern, sonst laufen irgendwann die Öffnungen übereinander her und die Kompression ist (zumindest zu einem guten Teil) beim Teufel...

Mal sehen was dieser Block noch an Überraschungen bereit hält... :)

Grüße,

der Ü.

Wohnort: Salzburg

Fahrzeug: Mb 307D, Golf I u. IV

  • Private Nachricht senden

4

Montag, 4. März 2013, 09:33

Das mit den Öffnungen stimmt. Diese müssen versetzt sein. Hab aber halt noch in Erinnerung, dass sich die Ringe drehen, da sich sonst Ablagerungen bilden und das dann früher oder später zum Ölpumpen führen kann.

Aber eine 3 Meinung wär jetzt gut.

Ralph M. K.

unregistriert

5

Montag, 4. März 2013, 17:54

Ventile!!!

Moin moin,

@ 1983 und Ü-Wagen: Deine Errinnerungen sind krumm oder irgendwie halt "verdreht"!! :-8

Die Kolbenringe werden meist sogar durch einen kleinen Bolzen,der in der Ringnut eingesetzt ist, am Drehen gehindert!Selbst bei den einfachen Mofa-Motörchen ist das so!!! :L
Die Kolbenringe haben "Spannung" in den Zylindern und sollen den Kompressionsdruck an den Kolben mit-übertragen und sie dürfen sich nie-nicht in den Kolbenringnuten verdrehen,egal ob 2- oder 4-Takt-Motoren!!! 8_)
Sonst passiert genau dass wie es Ü-Wagen beschreibt!!

Bei den alten OHV-Motoren wurden die Ventilschäfte leicht radial betätigt, damit sich die Ventile drehen und so ein einseitiges Tragbild im Ventilsitz verhindert wird!!! Sonst neigen die Ventile zum einseitigen Durchbrennen,bzw. der Ventilsitz brennt durch!
--- Diese konstruktiven Massnahmen wurden aber bereits in den ganz frühen Jahren der Motorenentwicklung (Ca 1910) eingeführt!! Auch bei den modernen Motoren wird auf ein Rotieren der Ventile geachtet!!!

Das hat aber nix mit "Ölpumpen" zu tun! Das ist wieder ein ganz anderes "Fänomen"!!! UUuAAHh!!

Viel Spass beim weiterbasteln!!

Gruss

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

  • Private Nachricht senden

6

Montag, 4. März 2013, 19:10

Wird nicht sogar ein maximales Kolbenringspaltmaß vom Hersteller angegeben?

Wohnort: Salzburg

Fahrzeug: Mb 307D, Golf I u. IV

  • Private Nachricht senden

7

Montag, 4. März 2013, 19:35

Hab das mit den Ventilen verwechselt.

Grüße
Bernd

Uebertragungswagen

unregistriert

8

Montag, 4. März 2013, 21:44

Danke an Ralph, so war mir nämlich auch.

Grüße,

der Ü.