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1

Montag, 20. Juli 2015, 18:48

stillgelegt

Hallo zusammen,


wir - ganz frisch im Forum - beabsichtigen, einen MB 208, Benziner, von
1981 zu kaufen. Der Wagen wurde seit mehr als 10 Jahren nicht mehr
bewegt, steht trocken (und abgemeldet) in einer Scheune.

Worauf müssen wir besonders achten? Was für typische Probleme können auftreten?


Wir sind absolute "Busneulinge" und freuen uns über Ratschläge :-)


Danke für eure Antworten


Mocca

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Medienfuzzi

Fahrzeug: 79er Ford A0406, 96er W210

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2

Montag, 20. Juli 2015, 19:49

Hm, aus eigener Erfahrung würde ich nie mehr einen Wagen kaufen, der so lange gestanden hat. Als wir damals den 2. DAF 400 kaufen, hatte er 8 Jahre Standzeit hinter sich, wurde vom Verkäufer wieder "zum Leben" erweckt, ist aber leider nie wieder richtig lebendig geworden. Im Laufe der Zeit wurde alle möglichen Schläuche und Leitungen undicht, der Motor hat nach dem Wechsel aller Flüssigkeiten und Überholung der Einspritzdüsen eine gefühlte Ewigkeit gebraucht um wenigsten annähernd seine 100 Turbodiesel-PS zu leisten, alle irgendwie beweglichen Teile liefen schwer und mussten wieder gängig gemacht werden ... ölen ... schmieren ... fetten ... und irgendwie lief die Karre nie so richtig frei. Dann fing sie auch noch schlagartig an zu rosten. Der Vorgänger war zwar extrem rostig und rottig, war aber immer auf der Straße und lief dagegen wie ein Wiesel.
Meine Lehren aus verschiedenen Transporter- / Womo-Käufen: Keine langen Standzeiten, keine neu lackierten Autos.

Gruß, Hucky
Signatur von »Hucky« It's only Rock'n'Roll - but i like it. 8-)

Wohnort: Düren

Beruf: Spochtwagen fahren

Fahrzeug: 200D/8-2.4, 230CE-2.4, 208D, 208D Marco Polo, 508D

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3

Montag, 20. Juli 2015, 20:28

tut euch das nicht an . . .


l&l

eckhard
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

4

Montag, 20. Juli 2015, 22:12

Hab einen Bremer 207 gekauft welcher ca 3 Jahre gestanden hat. Das war im nachhinein ein teures Unterfangen . Super Karosserie und wenig Kilometer, das wars auch schon.
Bremsen komplett verrottet ,Reifen eckig, Kupplungs-geber und nehmer Zylinder, Hauptbremszylinder, Wasserpumpe, Radlager und einige weitere ,,Kleinigkeiten" haben den Kaufpreis verdoppelt.
Finger weg von Standuhren!

LG Lu

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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5

Montag, 20. Juli 2015, 22:29

öl wasser bremsflüssikeit ,bremsen testen, lüfter ,heizung ,lichtanlage ,reifen,......
die in nächster zeit zu erneuernden sachen :reifen ,bremsschläuche ,kühlerschläuche,radbremszilinder bremsen komplet ,ewentuel auch den motor, radlager
,benzinleitung ,tank ,und so weiter.also ist das eine nummer für einen vollprofie schrauber ,wünsche viel spaß mit den auto.



mfg
rüdiger
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

6

Montag, 20. Juli 2015, 22:44

Maximal 2 jahre Standzeit ist okay.
Mehr wird Kritischer ausser er wurde regelmässig etwas bewegt
Signatur von »Spiegelzerstörer« Gruss Peter

7

Dienstag, 21. Juli 2015, 20:04

Oh je.....

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten und Ratschläge.
Ich bin zwar, was den Kauf des Busses angeht, ziemlich entmutigt, aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Wir haben jetzt mit dem Verkäufer vereinbart, dass der Wagen auf seine Kosten in einer MB Werkstatt durchgecheckt wird. Dann erst entscheiden wir endgültig.
Wahrscheinlich lassen wir aber die Finger davon....
..... und suchen weiter ;-)

Herzliche Grüße
Mocca

Wohnort: Rottenburg a.N.

Fahrzeug: 407 D

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8

Dienstag, 21. Juli 2015, 20:17

Also ich wär da auch skeptisch. Hab mir vor 3 Jahren als Alltagsauto gedacht einen 17 Jahre alten 200 TE mit nur knapp über 40.000 km gekauft, davon die letzten 3 Jahre nur 1000 km insgesamt gelaufen. Karosserie war zwar rostig an etlichen Stellen, aber TÜV war neu und der Preis sehr verlockend. Um es kurz zu machen: Ich hatte noch nie ein Auto, bei dem so oft (= fast ständig) irgendwas ausgefallen ist, vor allem mit Elektrik. Ich bin zwar nur ein einziges Mal stehen geblieben, aber es hat mich einfach total genervt, dass nie Ruhe war. ZV blockiert, Schiebedach plötzlich nicht mehr zu gegangen, hartnäckiger Wackelkontakt beim Licht, Bremsattel vorne rechts allmählich fest gegangen usw. usw. Bin insgesamt 45.000 km damit gefahren und war geradezu erleichtert, als mir einer rein gerauscht ist und das Auto den Weg alles Irdischen gehen konnte...

Vor allem war es natürlich so: Man macht eine ganze Weile dran rum und seteckt eine Menge Zeit und in der Summe doch auch Geld rein, so dass man sich dann sagt, also jetzt lohnt verkaufen aber nicht mehr und man hofft, es wird wohl endlich Ruhe sein - und spätestens 2-3 Wochen später kündigt sich der nächste Defekt an.

Fahrzeug: 72' 508 Alukoffer/Alkoven

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9

Dienstag, 21. Juli 2015, 20:54

Nabend,
ich habe mal einen alten Rundhauber gekauft, der lange/sehr lange in einer Halle stand. Bremsen waren schon fest, haben wir vor Ort noch hinbekommen. Dann langsam eingefahren. Das Ende vom Lied: Keine Defekte, alles super. Mittlerweile fährt er glaub ich in Afrika rum. Ich glaube nicht, dass man so generell was gegen lange Standzeiten sagen kann. Wenn nach 100km die Wasserpumpe noch dicht ist und kein Wasser im Öl, würd ich das Ding kaufen.
Gruß,
dagegen
Signatur von »dagegen« --
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
Jean Paul

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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10

Mittwoch, 22. Juli 2015, 00:29

Moin.

Mein kristallgrüner ca. 23 Jahre alter W124er stand jetzt 1,5 Jahre rum: Feuchtigkeit in den Polstern, muffiger Geruch, Traggelenke der Vorderachse verrostet, Wischwasserpumpe festgerottet, Rücklichtkontakte korrodiert, Elektronik der Ausfahrbaren Antenne schrott, Bremssattel festgerottet, Auspuff durchgerostet, Kühlmitteltemperatursensor defekt, Radio geht von alleine an, Batterie fast tot, Tank durchgerostet (siehe hier). Die Reifen haben sich platt gestanden, aber da waren eh gerade welche mit kaum noch Profil drauf ("Sommerreifen").

Die Reparaturkosten waren wahrscheinlich höher oder ähnlich hoch, als wenn ich den Wagen in der Zeit gefahren hätte.

Jetzt ist alles repariert und er fährt wieder.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.