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1

Sonntag, 11. Oktober 2015, 05:21

Unterwegs sein ist immer gut.

Hallo
Jetzt werde ich mich dann auch mal vorstellen.
Das Busfreaks Forum ist mir schon seit langem ein Begriff.
Vielleicht fange ich mit einer kleinen Geschichte an.
Meinen ersten 508 habe ich 1990 gekauft. Der Bus war BJ 71 und hat mehr Oel als Diesel verbraucht.
Ich kann mich noch an eine Reise in die Tuerkei erinnern. Kurz vor der Grenze auf dem Weg zurueck habe ich einen 20 Liter Kanister Oel gekauft. Der war dann auch nach 2500km zurueck im Schwarzwald leer. Der Wagen lief aber immer bestens. Oel war ja billig. Da gab's das billige Baumarkt Oel noch fuer unter 10Mark fuer den 5 Liter Kanister.
Der zweite 508 kam dann ein paar Jahre spaeter. Der hat mich 200 DM gekostet. Lief sehr gut nur hatte der richtig Rost und keine Frontscheibe. Den hab ich mir gerichtet und bin danach 8 jahre lang durch Europa gefahren. Da er Flachdach hatte und das fuer meine Groesse (188cm) doch eher zu niedrig war habe ich mir einen 207 besorgt, habe den in der Mitte durchgeflext und auf den 508 gepackt. Damit war das Problem mit der Stehhoehe erledigt. Das einzige technische Problem welches ich mit dem Wagen hatte war einmal eine siffende Kopfdichtung. Der sprang immer auf den ersten Knopfdruck an. Ich sollte vielleicht dazu sagen dass ich gelernter KFZler bin. Der Wagen war Wohnung und Werkstatt zugleich. Meistens habe ich auf entlegenen Farmen im Sueden Europas gearbeitet. War ja alles dabei, bis hin zum Kompressor und zum Schutzgasschweissgeraet. Irgendwann habe ich den Wagen dann gegen einen W123 getauscht. War halt die Zeit als ich mal kurz sesshaft war. Das war in Suedspanien. Das mit dem sesshaft sein hat aber nicht lange gehalten. In Frankreich habe ich dann spaeter eine Foersterausbildung gemacht und um das Problem eines Appartment zu umgehen habe ich mir wieder einen 508 gekauft. war ein Rechtslenker und 7 Meter lang. Den habe ich immer noch. Ist aber ziemlich hinueber und soll irgendwann verkauft werden. Seit mehreren Jahren bin ich jetzt mit einem Land Rover Santana unterwegs. Das ist ein spanischer Lizenzbau des Serie 3 Land Rovers. Der Wagen ist ein kompletter Eigenbau. Faengt beim Motor an und hoert beim Dach auf. Ich war 3 Mal in Afrika unterwegs und bin dieses Jahr das zweite Mal in der Mongolei damit. Ich beschaeftige mich hauptsaechlich mit Etwicklungshilfe auf voluteer Basis. Allerdings mache ich das nicht fuer eine Organisation. Die Projekte suche ich mir selbst. Jetzt gerade bin ich in der Naehe des Baikalsees in Russland. Ich musste die Mongolei wegen Visa verlassen, werde aber morgen wieder einreisen und nochmal einen Monat dort verbringen. Wird dann aber auch Zeit das Weite zu suchen. Das Wetter ist doch eher nicht so warm Den ersten Schneesturm hatten wir da am 16. August. Die Morgentemoeratur liegt zur Zeit bei -10Grad.
Danach werde ich mich wohl auf die Heimfahrt machen. Meine Basis habe ich immer noch im Sueden Spaniens in der Naehe von Almeria. Werde ich wohl ca. einen Monat auf der Strasse sein.
Ich habe viele Jahre als Mechaniker gearbeitet und hatte auch immer Spass daran. Ich habe auch eine kleine Werkstatt in Spanien. Allerdings haben mich die dummen Autos die heutzutage gebaut werden dazu ueberredet auf andere Einkommensquellen umzusteigen. Falls jemand in Spanien unterwegs ist und Probleme hat kann er gerne vorbeischauen. Natuerlich vorausgesetzt dass ich gerade im Land bin.
Soweit mal, Gruesse aus Russland, Martin

Wohnort: Aguilas

Beruf: ehemaliger Holzwurm

Fahrzeug: Nissan L 35 F 1 , T4 , GPZ 1100

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2

Sonntag, 11. Oktober 2015, 07:19

Hallo Martin
wenn du wieder in Spanien bist meld dich doch mal.
Deutscher Schrauber hier immer gut, komm dann gerne auf dein Angebot zurueck.
( ist dein Sitzt Mojacar¿)

Gruss Gerd

3

Sonntag, 11. Oktober 2015, 08:04

Moin Martin

Willkommen im Forum. Mongolei steht auch noch auf meiner Agende. Spätestens in 4-5 Jahren solle los gehen.


Ich treib mich gerne mal im Winter in Spanien rum. Bevorzugt in den Gegenden Almeria und Cabo de Gata.

Vielleicht trifft man sich ja mal.

Gruß
Alex

Wohnort: LG

Fahrzeug: O309D H, 207D, XT350

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4

Sonntag, 11. Oktober 2015, 08:44

hey martin,
deine lebensgeschichte macht fern-und heimweh...bist überall zuhause,
pflegst deine motorisierten gefährten, lebst das, wovon andere nur träumen..
wünsche dir auch weiterhin gutes gelingen.... salute ;-)
russland-mongolei klingt sehr interessant..falls es deine zeit erlaubt,
schreibe doch mal etwas über die reisebedingungen dort bzw dorthin..
reist du in der monglei? fährst du über russland zurück oder nimmst du die südliche
route (china, kasachstan)?
sind diese routen noch düdokompatibel? :-O

встретимся снова...der ärpiirolf
Signatur von »ärpe« alles wird gut

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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5

Sonntag, 11. Oktober 2015, 10:41

Moin dann auch von mir hört sich spannend an

Und viel Spass hier und da und dort


Wenn du magst schreibe dich gerne mal im Reisoboard über deine Touren
LG. Q

6

Montag, 12. Oktober 2015, 03:38

Hallo
Danke fuer die Rueckmeldungen.
Russland mit dem 508 sollte keine Probleme bereiten. Auf jeden Fall nicht westlich des Urals. Gut, man muss natuerlich zum Teil sehr schlechte Wegstrecken in Kauf nehmen. Besonders bei Abschnitten mit Strassenarbeiten. Hoert sich einfach an ist es aber nicht, die ziehen sich zum Teil sehr lange hin. Oestlich des Urals sollte man mit dem 508 wohl auf den Hauptrouten bleiben. Oestlich des Baikalsees gibt es den Amur-Highway nach Vladivostok. Der ist relativ neu geteert und eine Freude zu fahren. Mit dem Land Rover bin ich natuerlich von den Hauptrouten abgezweigt auf logging tracks und dergleichen. Sowas geht mit dem 508 natuerlich nicht. Die Mongolei kan man einfach bereisen wenn man die Grenze zwischen Ulan-Ude und Ulaan-Baator nimmt. Bis Ulaan-Baator und darueber hinaus ist alles geteert. Auch die Strecke zum Khovsgol lake ist geteert. Die Wueste Gobi und den Westen der Mongolei wuerde ich mit dem 508 nicht bereisen. Ich sage nicht dass es nicht geht. Letztes Jahr habe ich Franzosen getroffen die waren mit einem 407 unterwegs. Gut beladen mit kleinen Reifen. Die haben die Strecke Olgy- Ulaan-Baator auch geschafft aber mit doch einigen Verlusten besonders am Unterbau des Wagens.
Die China Route ist nicht so einfach da Individual Verkehr fuer Auslaender in China nicht moeglich ist. Man braucht einen Guide und die Strecke und die Uebernachtungen werden einem vorgeschrieben, und man bezahlt 5500Dollar, natuerlich nur fuer den Guide etc. Ich haette mich bei Leuten anschliessen koennen die sich zusammen geschlossen hatten. Allerdings sind die nach Indien gefahren. Da wollte ich erstens nicht hin und zweitens haette ich immer noch 2000Dollar bezahlen muessen.
Ich hatte vor ueber Kazakhstan und Kyrgystan zurueck zu fahren bin aber dann zu lange in der Mongolei haengen geblieben. Diese zwei Laender sind Visa frei. Aber in Kyrgystan verlaeuft die Strasse auf 4000Meter Hoehe und mein Wagen ist fuer richtige Kaelte nicht ausgebaut. Ein andermal.
Zu meinem Wohnort Gerd: Nicht direkt in Mojácar aber in der Naehe. Aguilas ist keine Stunde entfernt.
Gruesse, Martin