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Donnerstag, 17. April 2008, 20:51

http://pol.bielefeld-kpb.polizei.nrw.de/dokumente/z_bdk/schmunzel-seite.htm
Szenario 1:
Robert hat stolz sein neues Taschenmesser mit in die Schule gebracht.
1973
Der Biolehrer zückt sein eigenes Schweizer Messer und
zusammen mit anderen Schülern vergleichen sie die
unterschiedlichen Funktionen.
2007
Die Einsatzleitstelle der örtlichen Polizei wickelt einen tadellosen, erlassgemäßen
„Amoklagen“-Einsatz ab. Die Schule wird weiträumig abgesperrt. Spezialeinheiten
rücken an. Robert wird mit mehreren Betäubungsschüssen gelähmt und sofort in eine
geschlossene Anstalt verfrachtet. Eine Team von Psychologen kommt und betreut
die traumatisierten Mitschüler und Lehrer. Das Schulgebäude wird fünf Monate
geschlossen, komplett renoviert und schließlich in einem feierlichen Akt vom
Innenminister wieder eröffnet.
Szenario 2:
Robert und Markus raufen sich nach der Schule.
1973
Es bildet sich zwei Gruppen von Mitschülern und feuern die
beiden an. Markus gewinnt, Robert hat Nasenbluten. Die beiden
geben sich die Hand und alles ist geklärt.
2007
Die Polizei wird gerufen und nimmt beide vorübergehend fest. Eine Mutter erstattet
Anzeige wegen Körperverletzung, beide werden der Schule verwiesen, haben keine
Schulabschluss und bekommen keine Lehrstelle. Robert wird Staplerfahrer, Markus
arbeitet bei Burger King.
Szenario 3:
Robert sitzt nicht still und stört laufend den Unterricht mit seinem Gequatsche.
1973
Robert muss nach der Stunde nachsitzen und kriegt beim nächsten Mal
zusätzlich eine Strafarbeit auf. Ergebnis: Er sitzt ab sofort ruhig und stört
den Unterricht nicht mehr.
2007
Ein Ärzteteam diagnostiziert einen äußerst schweren Fall von ADS
http://pol.bielefeld-kpb.polizei.nrw.de/dokumente/z_bdk/schmunzel-seite.htm
(Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“). Robert bekommt morgens und abends hohe
Dosen Ritalin, wird tablettenabhängig und sitzt apathisch im Unterricht. Aber er stört
jetzt nicht mehr. Die Schule erhält eine Stelle für einen dritten Schulpsychologen und
mehr Fördergelder vom Land, weil Robert ein Härtefall ist.
Szenario 4:
Robert schießt mit dem Fußball eine Fensterscheibe ein, er bekommt
spontan von seinem Vater eine Ohrfeige.
1973
Die Haftpflichtversicherung bezahlt den Schaden, Robert muss die Hälfte von seinem
Taschengeld abstottern. Er passt zukünftig besser auf.
2007
Roberts Vater wird von einer Nachbarin wegen Kindsmisshandlung angezeigt.
Roberts Mutter sagt, der Junge sei vor ein neun oder zehn
Monaten schon mal beinahe vom Vater geschlagen worden. Der
Vater wird im Rahmen des polizeilichen Programms "Gewalt in
Beziehungen" nach § 34a PolG i. V. m. dem Bundesgewaltschutzgesetz
für 10 Tage der Wohnung verwiesen. Roberts kleine
Schwester wird von der eingesetzten Psychologin suggeriert, dass
auch sie misshandelt wurde. Roberts Mutter lässt sich scheiden, Robert bleibt
jahrelang in Behandlung.
Szenario 5:
Roberts Mitschüler Ahmed kann wegen mangelnder Deutschkenntnisse dem
Unterricht nicht folgen und bleibt schließlich in der 8. Klasse „sitzen“.
1973
Ahmed nimmt in den Sommerferien Nachhilfeunterricht, spielt vermehrt mit deutschsprechenden
Freunden und schafft den Schulabschluss ein Jahr später ohne
Probleme.
2007
Ahmeds Fall landet vor der Gleichstellungskommission der Schule. Die Presse findet
das Verhalten der Schule unvertretbar. Deutsch sei schließlich nicht „die Mutter aller
Sprachen“. Man denke mal daran, was im Namen der deutschen Sprache schon alles
für Unheil angerichtet wurde. Der Fall Ahmed sei ein klares Beispiel für wachsende
http://pol.bielefeld-kpb.polizei.nrw.de/dokumente/z_bdk/schmunzel-seite.htm
Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung. Die Schule lässt unter dem immensen
Druck eine Nachprüfung mit Fragen für Drittklässler zu und Ahmed wird versetzt. Den
Abschluss schafft er nicht, er bezieht Hartz IV und kann immer noch kein Deutsch.
Szenario 6:
Robert wirft im Mai einen Feuerwerkskörper, den er noch von Silvester aufbewahrt
hat, in einen großen Ameisenhaufen.
1973
Einige der viermillionendreihundertsechzigtausend Mitglieder des Ameisenvolkes
sterben.
2007
Eine Greepeace-Aktivistin hört davon. Der örtliche Tierschutzverein, das Jugendamt
und die Kripo werden gerufen. Bei Robert werden unter anderem ein schwer
gestörtes Sozialverhalten, eine latent pyromanische Veranlagung und ein Hang zur
Gewaltverherrlichung diagnostiziert. Die Eltern und Geschwister müssen sich einer
psychologischen Familientherapie unterziehen. Sämtliche PCs im Haus werden auf
Gewalt verherrlichendes Material untersucht, Roberts Computer wird beschlagnahmt,
weil er das Spiel „Counterstrike“ installiert hatte. Der Staatschutz (Abt. Terrorismus)
wird informiert, Roberts Vater wird unter polizeiliche Beobachtung gestellt und darf
nie mehr in seinem Leben fliegen.
Szenario 7:
Robert fällt beim Volleyball hin und verletzt sich am Knie. Der Lehrer
läuft sofort zu ihm, hilft ihn auf und trocknet seine Tränen. Dann geht
er mit ihm ins Sekretariat, kümmert sich um ein Pflaster und
bleibt noch kurz tröstend bei ihm sitzen.
1973
Nach kurzer Zeit geht es Robert wieder besser und er geht zurück in die Pause.
2007
Der junge Lehrer wird wegen sexueller Belästigung von Minderjährigen sofort
suspendiert, das eingeleitete Strafverfahren wird nach zweieinhalb Jahren eingestellt;
der Lehrer arbeitet mittlerweile als Taxifahrer.

elcalimero

unregistriert

2

Freitag, 25. April 2008, 16:19

Leider ist das was da steht nicht witzig sondern realität.