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Sonntag, 6. September 2009, 22:32

Halb zehn, irgendwo in Deutschland.

Ganz langsam öffnete ich die Augen. Das LIcht
schmerzte. Mein Mund war trocken und im
Schädel rumorten die bayrischen Hammerwerke
im Akkord. Meine Hand tastete sich vorsichtig
zum Nachtkästchen. Da stand ein Glas Wasser,
Kopfschmerztabletten und ein kleiner Snack.
Mühsam wanderte mein Blick umher.

Meine Kleidung lag ordentlich über dem Stuhl
und frische Wäsche war hergerichtet. Langsam
kehrte das Erinnerungsvermögen zurück.
Gestern, das heist heute musste ich
rotzbesoffen heimgekommen sein. Denn ich
konnte mich an fast nichts mehr erinnern.
Ganz langsam und vorsichtig bin ich in die
Küche geschlichen. Dort saß mein Sohn am
Frühstückstisch.

Der Tisch war liebevoll gedeckt, heißer Kaffe
in der Thermoskanne, frische Brötchen im
Korb, meine Lieblingsmarmelade daneben und
ein kleiner Zettel auf meinem Teller.
"Ich liebe Dich, Schatz!" Jetzt
verstand ich die Welt nicht mehr. Ich fragte
meinen Sohn, was es damit auf sich hat. Er
antwortete:

"Heute bist du gegen 2 Uhr nach Hause
gekommen. Mehr tot als lebendig. Du warst so
hackedicht, dass du als du drinnen warst, in
den Flur gereiert hast. Schließlich bist du
in deinem Suff mit der Birne gegen den
Schuhschrank gedonnert und hast die Klappen
herausgebrochen. Dann hast du noch im
Wohnzimmer randaliert und dabei sind einige
weitere Möbel zu Bruch gegangen. Schließlich
haben Mutti und ich es geschafft, dich mit
vereinten Kräften nach oben ins Bett zu
bringen. Als Mutti versuchte dich
auszuziehen, hast du sie angeschrieen:
"Pfoten weg du Schlampe! Ich bin
glücklich verheiratet!"

Was lernte ich aus der Geschichte:
"Immer zur richtigen Zeit, das Richtige
sagen!"