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Samstag, 25. Februar 2012, 21:45

Kleiner Nachhilfekurs in funktionierender Europa-Politik

Das EU-Rettungspaket


Es ist ein trüber Tag in einer kleinen irischen Stadt.
Es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt.



Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump.

An diesem Tag fährt ein reicher Tourist durch die irische Stadt und hält bei
einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer


anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und
legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen.

Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel.

1. Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den


Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger und bezahlt seine
Schulden.

2. Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den
Bauern.

3. Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim


Genossenschaftslager.

4. Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt
seine Getränkerechnung.

5. Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden
Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige


Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.

6. Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit
den 100 Euro.

7. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen.

In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen


Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und er verlässt die
Stadt.

Niemand produzierte etwas.

Niemand verdiente etwas.

Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in


die Zukunft.

So, jetzt wisst Ihr Bescheid. So einfach funktioniert das EU Rettungspaket.

2

Sonntag, 26. Februar 2012, 14:34

ja nette geschichte, aber nicht ganz schlüßig umzulegen auf die kapitalistische realität. das irische dorf lebt ja eigentlich in einer sehr solidarischen, quasi geldfreien wirtschaft in der tatsächlich werte und dienste getauscht werden und unterm strich alle die selben leistungen erhalten, zinsen gibt es offenbar auch keine. da hinkt der vergleich, weil in unserer welt kann wohl keine rede davon sein dass der reichtum gleichmäßig verteilt ist.

und warum der reiche reisende nicht einfach seine 100 euro verbrennt und in dem schönen dorf mit den solidarischen menschen bleibt versteh ich auch nicht ;-)
Signatur von »tekmek« Frönt dem Laster 8-)